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5. internationaler André Evard Preis

für konkret-konstruktive Kunst

03. November 2018 – 17. Februar 2019

Bereits zum 5. Mal vergibt die kunsthalle messmer einen der weltweit wichtigsten Kunstpreise im Bereich der konkret-konstruktiven Kunst. 

Für den diesjährigen Preis haben sich über 600 Künstler aus 45 verschiedenen Ländern beworben, womit die Ausstellung wieder international breit aufgestellt ist. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird unter den Künstlern der drei überzeugendsten Werke der Ausstellung aufgeteilt, außerdem wird es einen Publikumspreis geben. 

Es werden 101 ausgewählte Arbeiten auf internationalem Niveau präsentiert, wobei diese eine Zusammenfassung der spannendsten Facetten der geometrisch-abstrakten Gegenwartskunst bietet. In Medien aller Art gewähren die Exponate einen tiefen Einblick in das aktuelle und internationale Schaffen der konkret-konstruktiven Szene. Die Ausstellung zeigt dabei, wie unterschiedlich und individuell sich die Künstler mit derselben Kunstrichtung auseinandersetzen.

 

André Evard, La pyramide, Komposition aus Flasche, Glas und Serviette, 1924, Öl auf Hartfaserplatte, 35 x 26,5 cm.

DIE NOMINIERTEN 2018 SIND:

Agrawal, Franziska (D); Benedek, Barna (HUN); Bertelmann, Klaus (D); Bom, Michael (ZAF/NL); Bruckert, Jean-Luc (F); Brüger, Martin (D); Bugmann, Sabina (CH); Caland, Natacha (F); Coppio, Adriana (BRA); Czech, Rainer Joshua (D); Daughter, Fidels (D); Daum, Gerhard (D); De Kok, Marko (NL); Deutschmann, Barbara (D); Diehl, Edgar (D); Dizlek, Selçuk (D); Dorsch, Werner (D);  Ferrante, Mariano (ARG); Figueiredo, Fernanda (BRA); Flepp, Afra (CH); Friebe, Barbara (D); Früh, Bernhard (D); Funder, Detlef (D); Gantner, Ueli (CH); Gatermann, Fabian (D); Gerlach, Alexander (D); Grimm, Christiane (D); Grohs, Paul (D); Guske, Antje (D); Habermacher, René (CH); Hagemann Dagmar (D); Hagenmaier, Esther (D);  Hartmans, Suzanne (NL); Haufe, Thomas (D); Helmer, Roland (D); Heyers, Michael M. (D); Hoch, Robert (D); Hoffmann, Gisela (D); Hornef, Ingrid (D); Hotter, Gerhard (D); Humair, Roland (CH); Jansen Heijtmajer, Rity (NL); Janetzek, Justyna (PL/D); Jansen, Gerd (D); Käppeli-Von Bülow, Karin (CH/D); Kaiser, Joachim, Dr. (D); Kazmaier, Ulrike (D); Knoop, Edgar (A/D); Konstantinopoulou, Vasiliki (GRC); Klopfleisch, Jan (D); Küçükköroğlu, Erdem K. (TUR); Kovacic, Vesna (SVN/D); Lobisch, Mechthild (D); Maat, Monica (NL); Makinde, Jaime (CUB/D); Malatsion (F/D); Marra, Antonio (ITA); Marx, Leni (D); Mattern, Michael (D); Meyer, Friedhard (D); Millotte, Pierre (F); Mori, Mitsouko (JP/FR); Mitterer, Gabi (A); Nikolic, Darko C. (D); Nowack, Peter (D); Ogawa, Fumiari (JP/D); OPAL (D); Otterbach, Axel F. (D); Otto, Laszlo (HUN/D); Pletschen, Gisela (D); Rebetez, Boris (CH); Reitsperger, Otto (A); Richter, Dirk (D); Riesterer, OMI (D); Rohlfing, Rita (D); Roth, Karin (D); Rudolph, Christian (D); Scharein, Günter (D); Schmidt, Jan-Ulrich (JANUS) (D); Schöpper, Ursa (D); Schori, Angelika (CH); Scholz, Ursel Walburga (D); Schramm, Wilhelm (D); Seidt, Rüdiger (D); Seipelt, Olivia (D); Sieber, René Daniel (D); Siebers, Stephan (D); Siemens, Uwe (D); Somm, Peter (CH); Sterk, Geerten (NL); Taubert, Antje (D); Tervoort, Julia (D); Tinti, Volker (D); Tödter, Petra (D); Viot, Jean Pierre (F); Von Jan, Ina (D); Wagner, Michael (D); Wesseling, Annette (D); Wildförster, Dagmar (D); Willigerodt, Elgin (D)

Eine renommierte Fachjury wird den Sieger des hochdotierten Preises auswählen. Diese setzt sich zusammen aus der Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter aus Waldenbuch, Sabine Schaschl, Direktorin und leitende Kuratorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich sowie Ewald Karl Schrade, dem Galeristen und Initiator der Art Karlsruhe.

Gewidmet ist der Kunstpreis André Evard (1876–1972), der als Wegbereiter der Schweizer Moderne gilt und sich zu Lebzeiten nicht nur der figurativen, sondern vor allem der abstrakt-geometrischen Malerei gewidmet hat. Die Bedeutung André Evards nimmt in Fachkreisen stetig zu. So war Henry Drake, ein amerikanischer Kunstsammler, überzeugt davon, dass Evard seiner Zeit um Jahre voraus war.
Die Bezeichnung konstruktiv, abgeleitet vom Konstruktivismus von Wladimir Tatlins Reliefkonstruktionen und den suprematistischen Werken Kasimir Malewitschs (1914), bezeichnet eine bis dahin abstrakt genannte, ungegenständliche Malerei und Plastik. Linie, Fläche und Farbe werden frei voneinander eingesetzt. Konkret hingegen, bezeichnet die Arbeitsweise eines Künstlers, der sein Werk nach einem vorab festgelegten, z. B. geometrisch-mathematischen Konzept ausführt und somit der spontanen gestalterischen Handlung bewusst Grenzen setzt. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht „abstrakt“, da sie nichts in der materiellen Realität Vorhandenes abstrahiert, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert, keine symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist. Der Begriff Konkrete Kunst wurde 1924 von Theo van Doesburg eingeführt und 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe „Art concret“ programmatisch festgelegt.

Besucher Informationen
Öffnungszeiten Di – So, 10 – 17 Uhr
Eintritt 12,50 €, Ermäßigt 10.50€ | Freier Eintritt mit Museumspass
Führungen Sonntags 14:30 uhr – 5 € zzgl. Eintritt /
Zweiter Mittwoch im Monat 17:00 Uhr – kostenfrei im Rahmen des Eintritts /
Privatgruppen nach Voranmeldung ab 90 € zzgl. Eintritt

November 2018
www.kunsthallemessmer.de
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