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Mit der Skulptur „Monoform 13“ des international bekannten und renommierten Schweizer Künstlers Gottfried Honegger (*1917 in Zürich)  hat der Skulpturengarten der kunsthalle messmer im Januar 2014 hochkarätigen Zuwachs bekommen.

Die schwarze Granitskulptur ist 184 cm hoch und ist 550 kg schwer. Die Skulptur beeindruckt durch ihre klar definierte, geometrische Formensprache und ihr edles Material.

Honegger ist ein bedeutender Vertreter der konkret- konstruktiven Kunst. Er lebt und arbeitet in Zürich.

Die Kunsthalle hat eine große Edelstahl-Skulptur des Freiburger Stahlbildhauers Roland Phleps  (*1924 in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien) erworben. Sie wurde im Juni 2013 mit Hilfe eines Krans im Skulpturengarten des Museums in Anwesenheit des Künstlers installiert.

Die Skulptur “Quadrate-Paar, Dynamisch” ist der Stilrichtung der Konkreten Kunst zuzuordnen. Sie setzt sich aus zwei diagonal gerundeten Quadraten zusammen, deren gebürstete Oberfläche je nach Lichteinfall schimmert.

Seit September 2011 weist Michael Schwarzes überlebensgroße Bronzeplastik „Boccia“ am Rondell zum Grossherzog-Leopold-Platz den Weg zur Kunsthalle.

Auf der Galerie an der Hausfassade hin zum Leopoldskanal sind weitere Skulpturen des Bildhauers Michael Schwarze aus dem benachbarten Bahlingen zu sehen.

Michael Schwarze wurde 1939 in Krefeld geboren. Er absolvierte ein Architekturstudium an der Werkkunstschule in Krefeld, studierte danach an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin als Meisterschaftler bei Prof. Karl Hartung. Ab 1964 arbeitete er als freier Bildhauer in Berlin, ab 1969 in Nümbrecht (Oberbergischer Kreis), seit 1989 lebt und arbeitet er in Bahlingen am Kaiserstuhl.

Rüdiger Seidt_neue SkulpturDie 4,50 Meter hohe Skulptur „Große Figuration“ von Rüdiger Seidt ist nun die größte Arbeit im Skulpturengarten. Rüdiger Seidt lebt und arbeitet in Forbach, im nördlichen Teil des Schwarzwaldes. Als Stahlbildhauer nutzt er die Möglichkeiten, die ihm Raum und Material bieten. Drehungen, Biegungen, Kurven und Schwünge prägen seine dynamischen Stahlplastiken. So entstehen komplexe und äußerst kraftvolle Formen, die im Raum unterschiedlich Platz einnehmen. Langgestreckt oder gestaucht, halbliegend oder stehend, spitzzulaufend oder spiralförmig beeinflussen und verändern sie den Raum um sich herum ganz unterschiedlich. Der Bildhauer platziert seine Skulpturen am liebsten in freier Natur, wo sie eine besondere Wirkung erzielen.Durch die vielseitige Formgestaltung, bietet die Skulptur „Große Figuration“ unterschiedliche Facetten der Ansicht. Je nach Standpunkt des Betrachters eröffnet sich ihm ein neuer Anblick und somit auch ein neuer Seheindruck

Auch im Eingangsbereich der Kunsthalle sind derzeit Klein- und Großplastiken von Michael Schwarze ausgestellt, die über die GALERIE M käuflich erworben werden können.

Weitere Arbeiten im Skulpturengarten der Kunsthalle stammen von Manfred Emmenegger-Kanzler (Riegeler Tor), Gerald Baschek, Hellmut Bruch, Gerhard Frömel, Friedrich Geiler und Bernhard Licini sowie Michel Jouët (Roter Kubus auf der Terrasse).