Riesenposter am EuroAirport

05.06.2017

Riesenposter am EuroAirport

Mit seinem neuen Riesenposter am Kontrollturm begrüsst der EuroAirport die Eröffnung der neuen Sonderausstellung Picasso und die Frauen, die vom 24. Juni bis 12. November 2017 in der kunsthalle messmer in Riegel am Kaiserstuhl stattfindet. Das 14 auf 7 Meter grosse Poster wurde am 1. Juni im Beisein von Jürgen A. Messmer, dem Stiftungsvorstand der messmer foundation und Vivienne Gaskell, der Leiterin für Kommunikation des EuroAirport, enthüllt. Wir freuen uns sehr über diese einzigartige Präsentationsmöglichkeit am EuroAirport. Damit verdeutlicht der Flughafen seine Rolle als strategisches Eingangstor zu den kulturellen Ereignissen der trinationalen Region, zu denen auch die kunsthalle messmer im benachbarten Südbaden gehört.

  Enthüllt durch Bergsteiger

Mylène Mai „Optical Flow“

12.05.2017

Die Galerie Messmer zeigte vom 07. Mai bis zum 11. Juni 2017 14 beeindruckende Exponate der jungen französischen Künstlerin Mylène Mai.

Die ausdrucksstarken Werke voller Bewegung sind Gemälde und Skulptur zur gleichen Zeit und fesseln die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter der Tel: +49 (0) 7642.920.162.0 oder unter info@galerie-messmer.de. Wir beraten Sie gerne!

Landesausstellung „schul.kunst_zeich(n)en“
Baden-Württemberg

02.12.2016 – 22.01.2017

Zentrum für Bildende Kunst und Intermediales Gestalten ZKIS beim Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Kooperation mit der kunsthalle messmer.

Tanz_Zeichnen Abb. 1 © ZKIS, Thomas Putze

Zeichnen ist die früheste Art zu kommunizieren. Noch bevor sich ein Kind sprachlich mitteilen kann, kann es sich mittels „Zeichnen“ und „Zeichen“ ausdrücken. „Zeichnen“ ist eine ureigene Herangehensweise, die Welt darzustellen und zu erklären. Zeichnen ist auch Ausdruck kreativer Vielfalt und ein formales Mittel, um Inhalte zu transportieren.

Über „Zeichnen“ und „Zeichnung“ ist Verständigung möglich, wo Sprache und verbaler Austausch nicht, noch nicht oder nicht mehr möglich ist. Deshalb ist aus gutem Grund „Zeichnen“ Bestandteil des Bildungsauftrags der Schule, in der die „Kunst des Zeichnens“ den Schülerinnen und Schülern im Kunstunterricht vermittelt wird.

In den wunderbaren Räumen der kunsthalle messmer wurden ausgewählte Schülerarbeiten aller Schularten aus allen regionalen Schulkunst-Ausstellungen der 21 staatlichen Schulämter gezeigt. Die kreative Vielfalt der hier ausgestellten Exponate war sehr sehenswert.

Außerdem wurde mit „Hello World“ eine Weltneuheit präsentiert, bei der mittels eines Smartphones im virtuellen Raum gezeichnet sowie eine dreidimensionale Skulptur erstellt werden kann.

ART Endingen

07.07.2016

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

Wir möchten Sie herzlich auf die kommende ART Endingen aufmerksam machen, bei der wir einer der Sponsoren sind:

AAA-Plakat im Druckformat (2)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!

Führungen zur Ausstellung Miró

05.07.2016

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
Liebe Sammlerinnen und Sammler,
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Während unserer Ausstellung über den spanischen Künstler Joan Miró bieten wir ein vielfältiges Führungsprogramm an. So finden öffentliche Führungen sonntags um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Der Preis dafür beträgt 5€ zzgl. Eintritt. Jeden 2. Mittwoch im Monat um 17.00 Uhr gibt es die kostenlose Führung, bei welcher nur der Eintrittspreis bezahlt werden muss.
Daneben gibt es noch die Möglichkeit, eine private Führung zu buchen. Diese kostet neben den Eintritten eine Pauschale von nur 80€ bis 25 Personen.
Außerdem haben wir ein spezielles Schulklassensonderangebot!!! Es richtet sich an Klassen aller Stufen und Richtungen, die auf diese Art und Weise die Möglichkeit haben, Miró nicht nur zu sehen, sondern auch einiges über Ihn zu lernen.

Sie erhalten weitere Informationen unter: 07642/9201620 oder unter info@kunsthallemessmer.de.

kunsthalle messmer Team

12 Region Grenzenlos

30.04.2017 – 19.06.2016

Von Kandern über Freiburg nach Ottersweier, von Rottweil nach Schallstadt – die kunsthalle messmer in Riegel sah in dieser Sonderausstellung in alle Himmelsrichtungen. Der Blick ging in die Region hinein und doch grenzenlos weit über sie hinaus. Denn „12“ vereint Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahrzehnten zu einer eigenständigen und unverwechselbaren Handschrift gefunden haben und mit ihrer Malerei, ihren Installationen und Skulpturen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Das heißt natürlich „Gläser“ von Peter Dreher, eine große Figureninstallation von Jürgen Brodwolf, Holzskulpturen von CW Loth, opulente Malerei und viele, viele Begegnungen mit „alten“ Bekannten.

Thomas Kitzinger, A3-11 bis A7-11-2011, A6-05, 2005, Öl auf Aluminium © Thomas Kitzinger,  courtesy Galerie Albert Baumgarten, Freiburg

Teilnehmende Künstler waren:

Werner Berges
Gerhard Birkhofer
Jürgen Brodwolf
Peter Dreher
Manfred Emmenegger-Kanzler
Elisabeth Endres
Angela M. Flaig
Thomas Kitzinger
CW Loth
Celso Martínez Naves
Wolfram Scheffel

Finissage und Preisverleihung 4. Internationaler André Evard-Preis

25.04.2016

Am vergangenen Sonntag, den 24. April 2016 fand in der kunsthalle messmer die Finissage des 4. Internationalen André Evard-Preises statt. Von 766 Teilnehmern aus 47 Ländern wurden die ausgewählten Werke von 108 Künstlern in der Ausstellungshalle gezeigt. Eine Fachjury wählte die „Top 5“ und den Gewinner aus: Ueli Gantner, Horst Bartnig, Christiane Grimm, Barna Benedek und Betty Rieckmann haben es in die Vorauswahl geschafft.

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Die Siegerin aus den „Top 5“ wurde von den anwesenden Künstlern und dem gesamten Publikum mit Spannung erwartet: Die junge Lichtkünstlerin Betty Rieckmann gewann den hochdotierten 1. Preis mit ihrer Arbeit „A morphing Frank Stella, 2014/2015“. Für ihre preisgekrönte Lichtinstallation waren die Lichträume von James Turrell und Frank Stellas ‚Concentric Squares‘ Quelle der Inspiration. Der 4. André Evard-Preis ist bereits ihr vierter Preis neben Auszeichnungen in Hünfeld, Karlsruhe und Warstein.

Betty Rieckmann nahm glücklich ihre 10.000 € entgegen und berichtete von ihren aktuellen Lichtprojekten mit jeweils einzigartigen Farbpaletten, die nunmehr verwirklicht werden können. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in Karlsruhe.

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Neben der Jury-Entscheidung wurde auch die Meinung des Publikums ausgewertet. Es musste geraten werden, wen die Jury als Gewinner auswählen könnte. Die Besucher rechneten dem Künstler Bodo Sperling mit seinem Werk „job 1586“ aus dem Jahr 2015 die höchsten Chancen zu. Er interessiert sich in seinen Arbeiten vor allem für die Vielfalt von Kristallen, die ihm mit ihren gefalteten Oberflächen als „Matrix von Informationen“ dienen. Der Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin und Heppenheim.

Auch wurde unter denjenigen Teilnehmern aus dem Publikum, die die Gewinnerin richtig erraten haben, ein Gewinner gezogen. Dieser wird in den nächsten Tagen über sein Glück informiert und erhält eine der edlen Schreibwaren von messmer pen.

Insgesamt war die Ausstellung ein großer Erfolg und wir hoffen, dass unser nächster André Evard-Preis genauso erfolgreich sein wird. Wir danken an dieser Stelle noch einmal unseren Teilnehmern, unseren Sponsoren, Frau Bärbel Schäfer und Frau Lechleiter für die Reden bei der Finissage, unseren ehrenamtlichen Helfer sowie unseren Besuchern, ohne die die Ausstellung kein so Erfolg geworden wäre.

Thomas Kitzinger

Copyright by courtesy Galerie Albert Baumgarten

Geb. 1955 in Neunkirchen/Saar
Lebt und arbeitet in Freiburg

2010 Reinhold-Schneider, Kulturpreis der Stadt Freiburg
2005 Kunstpreis der Stadt Donaueschingen
2000 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris
1998 Kunstpreis Zeitgenössische Kunst Oberrhein
1997 Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn e.V.
1987 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

Ausstellungen (Auswahl)

2016 Kunstmuseum Bonn
2015 Schloss Bonndorf
2013 Städtische Galerie Speyer
2012 Museum für Neue Kunst, Freiburg
2012 Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern
2009 Galerie Katharina Krohn, Basel/CH
2008 Musée Cantonal des Beaux-Arts, Lausanne/CH
2005 Städtisches Kunstmuseum Singen
one artist show Art Karlsruhe, Galerie Albert Baumgarten, Freiburg
2004 Kunstverein Heidelberg
2001 Villa Merkel, Esslingen
1999 Kunstverein Freiburg
1998 Kunstverein Marburg
1997 Internationale Biennale für neue Kunst, Cerveira
1996, 1999, 2004, 2008, 2010, 2014 Galerie Albert Baumgarten, Freiburg
2005, 2010, 2013 Galerie Ulrich Mueller, Köln

Arbeiten in Kunstsammlungen

Museum für Neue Kunst, Freiburg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, Stuttgart
Kulturministerium Rheinland Pfalz
Regierungspräsidium und Stadt Freiburg
Sammlung der Deutschen Bank, Frankfurt
Sammlung der Dresdner Bank, Frankfurt
Sammlung Ester Grether, Basel/CH
Kunstsammlung SICK AG, Waldkirch
Sammlung von Metzler, Frankfurt

Thomas Kitzinger

Ai WeiWei

Ai WeiWei, ,,Rock“, 2009-2010, Porzellan 117.8 x 75 x 33.7 cm (5- Teilig) „Rock“ zitiert Taihu-Steine, die als bizarr geformte Felsen traditionell chinesische Gärten zieren © messmer foundation

Ai Weiwei kommentiert in seinem Werk die gravierenden Veränderungen, die in China seit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes stattfinden. Er kritisiert die Verstöße gegen die Menschenrechte, wirtschaftliche Ausbeutung und Umweltverschmutzung in seiner Heimat und bezieht sich formal nicht nur auf künstlerische Traditionen Chinas, sondern auch auf den Mitbegründer der Konzeptkunst und Wegbereiter des Dadaismus Marcel Duchamp. In Installationen verwendet er Objekte wie Antiquitäten oder spirituelle Gegenstände, um sie in einen neuen Zusammenhang zu stellen. Regelmäßig nimmt er an Performances teil, auch im Rahmen seiner Ausstellungen. Ai Weiwei gehört zu den international bekanntesten Vertretern der zeitgenössischen chinesischen Kunst.
In seinem Werk beschäftigt sich Ai mit vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen, unter anderem schuf er Bilder, Bücher, Filme, Häuser, Installationen, Photographien und Skulpturen.

Ausstellungen (Auswahl)

2016  Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Berlin
2015  Royal Academy of Arts, London (GB)
2014  Pérez Art Museum Miami, Florida (US)
2014  Martin-Gropius-Bau, Berlin
2012  Kunsthaus Graz, Graz (AT)
2011  MoMA – The Museum of Modern Art, New York (US)
2011  Tate Modern, London (GB)
2011  Pulitzer Fountain, Grand Army Plaza at Central Park
2011  Kunsthaus Bregenz, Bregenz (AT)
2011  Galerie Neugerriemschneider,
Installation innerhalb des Gallery Weekends, Berlin
2010  Haus der Kunst in München
2010  Galerie Urs Meile, Lucerne (CH)
2009  Mori Art Museum, Tokio (JP)
2008
  Groninger Museum, Groningen, Niederlande
2007  documenta 12, Kassel
2007  Tate Liverpool, Liverpool (GB)
2006  Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt am Main
2005  Kunstmuseum Bern, Bern (CH)

Alberto Magnelli

 

Werk in der Sammlung: Ohne Titel, 1957 – Öl auf Papier – 65 x 60 cm.

* 1. Juli 1888 in Florenz; † 20. April 1971 in Meudon

Das Malen erlernt er als Autodidakt. In der Tat besucht er weder Schule noch Kunstakademie und zieht es vor, häufig Museen zu besuchen und Kirchen zu besichtigen. Bis 1914 etwa, malt er gegenständlich und zwar Landschaften, Personen und Stilleben. Danach werden seine Kompositionen allmählich abstrakter; Er nennt sie „erfundene Bilder“. Seine erste Einzelausstellung findet 1921 statt. In den 1920er und 1930er Jahren malt er Phantasielandschaften, die nahe an die metaphysische Malerei herankommen.

Der Künstler reist als 26 jähriger nach Paris. Dort lernt Magnelli u.a. Pablo Picasso und Fernand Léger kennen.  Er erreicht eine vielbeachtete Meisterschaft. An der documenta in Kassel nimmt Alberto Magnelli 1955 und 1959 teil.

Von 1931 bis 1934 beginnt er mit der Serie der „Steine“, in der er durch die Marmorsteinbrüche von Carrara (Italien) inspirierte Formen zeigt. Diese zusammengesetzten Steine scheinen eine Geschichte zu erzählen, wobei der Künstler den weichen Faltenwurf der Strenge einer persönlichen Architektur hervorhebt. Ab 1934 malt er nur noch abstrakt. Parallel zu seiner Malerei entsteht ein aus Radierungen und Lithographien bestehendes Werk.

In den vierziger Jahren macht er Collagen bei denen er auf verbranntes Blech, Verpackungsleinwand und Farbe zurückgreift. Er malt Gouachen auf Schiefertafeln. Nach dem Krieg bevorzugt Magnelli Kompositionen, in denen geometrische Formen, Ellipsen und Linien sich flächig auf einfarbigen Untergründen abzeichnen. Alberto Magnelli hat sich über zahlreiche Umwege, die allmählich seine eigene Ausdruckswelt schufen, in der Ordnung und Strenge bevorzugenden, geometrischen Abstraktion behauptet.

Ausstellungen (Auswahl)

1950 Biennale Venedig
1954 Palais-des-Beaux-Arts Brüssel
1955 documenta I
1959 documenta II
1963 Kunsthaus Zürich
1968 Museum für moderne Kunst in Paris