Günter Fruhtrunk

geb. 1923 in München
gest. 1982 in München
1940-1941 Studium der Architektur
1945-1950 Schüler von William Straube
1952 Arbeit im Atelier von Fernand Léger
1955 Arbeit im Atelier von Hans Arp
ab 1967 Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, München
1968 documemta IV, Kassel
XXXIV. Biennale di Venezia

 

Dadamaino

Dadamaino, Oggetto otico-dinamico, 1961, Aluminium und schwarze Farbe auf Holz, 90 x 90cm © messmer foundation

Dadamaino, die gebürtig Eduarda Emilia Maino heißt, ist eine italienische Künstlerin der Mailänder Avantgarde der 1960er Jahre. In den späten 1950ern gelang sie an Aufmerksamkeit durch ihre Serie von durchlöcherten schwarzweiß-Leinwänden, ähnlich wie die Werke von Lucio Fontana, welche sie „Volumes“ nannte. Zu dieser Zeit war sie Mitglied in Piero Manzonis Azimuth Galerie in Mailand, die in Verbindung zu anderen Künstlergruppen, wie der deutschen Gruppe ZERO, der Niederländischen Gruppe Nul und der Französischen Gruppe Motus stand. Später schloss sich die Künstlerin der „Nouvelle Tendance“-Bewegung an. In den 1970er schafft Dadamaino Werke der Op-Art in Form von psychedelisch-optischen Werken. Später, in den 1980ern, entwickelt sie buchstabenähnliche Zeichen, die sie wiederholt auf kleinen Leinwänden widergibt. Dadamaino zählt bis heute zu den progressivsten Künstlern Italiens.

geb. 1935 in Mailand
1958 erste Einzelausstellung, Galleria dei Bossi, Mailand
1968 Ausstellung ´The public eye´, Hamburger Kunsthalle
1980 XXXIX. Biennale die Venezia
1980 Ausstellung ´Arte e critica´, Galleria Nazionale d´Arte Moderna, Rom
gest. 2004 in Mailand

Sammlungen (Auswahl)

Tate Gallery London, Großbritannien
Solomon R. Guggenheim Foundationin, Venedig, Italien
Stiftung für konkrete Kunst, Reutlingen

Dadamaino

Carlos Cruz-Diez

Werk in der Sammlung: Carlos Cruz-Diez, Couleur additive 13, 1970, Acryl auf Holz, 120 x 120 cm.

Der Venezolaner ist einer der wichtigsten Vertreter der kinetischen Kunst. Mit einem fast wissenschaftlichen Ansatz experimentiert der Farbtheoretiker mit den verschiedenen chromatischen Grundbedingungen: mit subtraktiven, additiven, induktiven und reduktiven Farbmischungen – so heißt es auf seiner Homepage. Es entstehen streifenförmige Farbstrukturen, deren optische Wirkung sich je nach Betrachterstandpunkt und Lichtintensität ändert, und die sich durch Interaktionen der nebeneinanderliegenden Farben gegenseitig beeinflussen. Die Farben beginnen im Auge des Betrachters zu vibrieren und suggerieren Bewegung.

geb. 1923 in Caracas, Venezuela
1940-1945 Studium an der Escuela de Artes Pásticas y Aplicadas de Caracas
1955-1956 Übersiedlung nach Barcelona
1958-1960 Professur für Malerei an der Escuela de Artes Pásticas y Aplicadas de Caracas
1970 XXXV. Biennale de Venezia
2002 XXV. Bienal de Sao Paulo, Brasilien
2015 Verleihung der Turner-Medaille für seinen herausragenden Beitrag zum Verständnis der Farbe in der Bildenden Kunst
lebt und arbeitet in Paris und Venezuela