4. Internationaler André Evard-Preis

13.02.2016 – 24.04.2016

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Bereits zum vierten Mal schrieb die kunsthalle messmer den André Evard-Kunstpreis aus, der dem Schweizer Künstler André Evard (1876 – 1972) gewidmet ist. Bereits 1913 beschäftigte er sich in seiner Malerei mit geometrischen Abstraktionen. Er ist damit einer der ersten nicht figurativ arbeitenden Künstler und zählt zu den Vorreitern der Schweizer konstruktiv-geometrischen Malerei.

Bis zum 31. Juli 2015 konnten sich KünstlerInnen aus aller Welt für den Internationalen Evard-Preis bewerben und mehr als 750 KünstlerInnen aus 47 verschiedenen Ländern haben ihre Arbeiten eingereicht.

In der Vorauswahl wurden nun 108 verschiedene Künstlerpositionen ausgewählt, die ab dem 13. Februar 2016 in einer spannenden Gesamtschau in der kunsthalle messmer ausgestellt wurden. Die nominierten KünstlerInnen finden Sie hier.

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Eine renommierte Fachjury entschied im Zuge der Ausstellung über den Sieger des Internationalen Evard-Preises.

Betty Rieckmann gewann den Preis. Das Publikum rechnete Bodo Sperling die meisten Chancen aus, sodass er den Publikumspreis gewann.

10 Jahre messmer foundation
Die Highlights der Sammlung

4.10.2015 – 07.02.2016

ANTES | BRAQUE | EVARD | FONTANA | KLEE | MAGNELLI | UECKER| VASARELY

Zum 10-jährigen Bestehen der messmer foundation öffnet die Stiftung ihre Depots und präsentiert in der kunsthalle messmer eine einzigartige Zusammenstellung ihrer bedeutendsten Werke. Die Ausstellung vereint so namhafte Künstler wie Georges Braque, Carlos Cruz-Diez, André Evard, Lucio Fontana, Paul Klee, Alberto Magnelli, Günther Uecker und Victor Vasarely. Anhand dieser wichtigen Vertreter der abstrakten Kunst gewährt die Ausstellung einen spannenden Einblick in die historischen Zusammenhänge zwischen klassischer Moderne, Op Art, Kinetischer und Konkret-Konstruktiver Kunst.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich der Kunst des wegweisenden Schweizer Avantgardisten André Evard, von dessen Nachlass der Stifter Jürgen A. Messmer 1978 einen Großteil erworben hat und der heute von der messmer foundation verwaltet wird. Evard hat in seinem langen Leben ein äußerst facettenreiches und höchst individuelles Werk geschaffen, weshalb er zu Recht als Wegbereiter der Schweizer Moderne bezeichnet wird. In der Gegenüberstellung seiner frühen Emaille-Arbeiten und seinen bedeutenden Serien, wie „Les roses, „Le couvert“, „Symphonia“, „Compisition abstraite“ und „Kabuki“, wird Evards einzigartige künstlerische Entwicklung vom Jugendstil bis zu seinen konstruktiv-geometrischen Arbeiten anschaulich dargelegt.

Während die kubistischen und konstruktiven Arbeiten André Evards, als auch die von Georges Braque, in der ersten Jahrhunderthälfte das Tor zur Abstraktion öffnen, erweitern Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg das non-figurative Repertoire und dringen dabei in ganz neue Bereiche vor: So beschäftigt sich die Op Art mit dem Phänomen der Wahrnehmung, die Kinetische Kunst bezieht gezielt die Bewegung in ihre Arbeiten ein und die konkret-konstruktiven Richtungen suchen auf Basis mathematisch-geometrischer Prinzipien einen puristischen Weg, das Geistige zu verkörpern. Das breite Spektrum reicht von den pulsierenden geometrischen Kompositionen Victor Vasarelys und Bridget Rileys, über die vibrierenden Streifenbilder von Carlos Cruz-Diez bis hin zu den perforierten Arbeiten Lucio Fontanas und den klaren und harmonischen Konstruktionen Anton Stankowskis und Klaus J. Schoens.

Die Sammlung, die heute mehr als 1.000 Kunstwerke von über 150 bedeutenden Künstlern umfasst, gewährt mit ihren ausgestellten Exponaten einen faszinierenden Querschnitt durch „10 Jahre messmer foundation“. Mit Spitzenwerken von einigen der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts bietet diese hochkarätige Ausstellung einen facettenreichen Blick auf die verschiedenen Entwicklungstendenzen der abstrakten Kunst.

Andy Warhol
King of Pop Art

02.05.2015 – 27.09.2015

Mit Andy Warhol präsentiert die kunsthalle messmer den bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Pop Art und eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Künstler revolutionierte Warhol die moderne Bildsprache und veränderte nachhaltig unsere Kunstvorstellungen. Schon längst gehören seine Serien von glamourösen Stars aus Film und Politik, von Suppendosen und Dollarnoten zu den Ikonen der Kunstgeschichte. Die Serie als künstlerisches Ausdrucksmittel wurde Warhols Markenzeichen und die Serigrafie sein populärstes künstlerisches Medium. Die Ausstellung beleuchtet die wichtigsten Stationen seines künstlerischen Werdegangs. Beginnend mit einer Auswahl früher Zeichnungen aus den 50er Jahren dokumentiert sie die bahnbrechende Entwicklung Warhols von den Anfängen als Werbegrafiker bis hin zum King of Pop Art.

Als Kind slowakischer Einwanderer im Armenviertel von Pittsburgh aufgewachsen, verkörpert Warhols Karriere vom armen, kranken Kind zum erfolgreichen Werbegrafiker in New York und Star der internationalen Kunstszene den „American Dream“. Um diesen Traum zu erreichen zog er alle Register, verkehrte ebenso in den Kreisen des Undergrounds wie in denen der hippen New Yorker Party-Szene. Immer wieder verstand er es, sein Publikum mit seinen Bildmotiven und seinem Lebensstil zu provozieren und zu schockieren. Schon als Student des Carnegie Institute of Technologie in Pittsburgh untergrub er den Kult um die persönliche Handschrift des Künstlers, indem er seine Zeichnungen kopierte und von Freunden kolorieren ließ. Ein Prinzip, welches er in seiner legendären Factory in Manhattan fortsetzte. Schon der Name war Programm: So betrachtete Andy Warhol nicht mehr das Künstleratelier sondern die Fabrik als Produktionsstätte seiner Kunst. Hier entstanden seine berühmten Serigrafien von Marilyn Monroe und den Campbell’s Soups.

Immer wieder vermischen sich in Warhols Werk und in der Vermarktung seiner Person Kunst und Kommerz. Was in den 1960er Jahren in der Factory begann, fand in den 1970er Jahren einen weiteren Höhepunkt, als Warhol jeden für 25.000 Dollar porträtierte, der bereit war, das Geld zu zahlen. Das serielle Prinzip zieht sich durch sein gesamtes künstlerisches Schaffen und ist Ausdruck seiner ihn beherrschenden Denkform. Es steht für industrielle Massenproduktion, aber gleichzeitig auch für eine Demokratisierung gesellschaftlicher Gewohnheiten. Denn jeder in Amerika trinkt eine Coca Cola oder isst eine Campbell-Suppe, vom Präsidenten bis hin zum einfachen Arbeiter.

Als besonderes Highlight wird die komplette zehnteilige Marilyn-Serie, die Andy Warhol bereits wenige Tage nach dem tragischen Tod der Monroe begann, präsentiert. Der Pop Art Künstler schuf somit nicht nur eine seiner berühmtesten Serien, sondern verewigte den Hollywoodstar Marilyn Monroe als die Ikone der modernen Kunst und Popkultur. Weitere Spitzenwerke wie das großformatige Porträt Goethes, die Campbell’s Soups, die Maos, Flowers und „Flash“, Warhols Dokumentation des Kennedy-Attentats, machen diese hochkarätige Ausstellung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Klaus J. Schoen
„Harmonie der Stille“
Eine Retrospektive

02.04.2015 – 26.04.2015

Klaus J. Schoen zählt zu den wichtigen Vertretern der abstrakten Kunst in Deutschland. Über die Entwicklung einer eigenen Formensprache ist er zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen wie die amerikanischen Künstler der Hard Edge Bewegung Kenneth Noland, Frank Stella und Elsworth Kelly. In einer großen Retrospektive gibt die kunsthalle messmer nun erstmals in Deutschland einen umfassenden Einblick in die über 40-jährige Schaffenszeit des Künstlers. Anhand seiner verschiedenen Werkgruppen beleuchtet die Ausstellung Schoens experimentellen Umgang mit den Grundelementen seiner Malerei und veranschaulicht auf diese Weise die konsequente Erweiterung seiner Formensprache.

Seit vielen Jahren befasst sich Klaus J. Schoen mit den Möglichkeiten und Problemen geometrischer Abstraktion. Dennoch geht Schoen in seinen Arbeiten über die rational festgelegte oder mathematisch berechnete Systematik der konkret- konstruktiven Kunst hinaus. Jedes seiner Bilder fordert ein autonomes Eigenleben und eine visuelle Präsenz, die neben allen formal-ästhetischen Bestimmungen eine sinnliche Dimension für sich behaupten. Dabei vertritt Schoen eine Position europäischer Abstraktion und Konkretion, wie sie auch von Piet Mondrian und Richard Paul Lohse formuliert wurden.

In der Malerei Klaus J. Schoens besitzt die Harmonie eine große Bedeutung: Sie erscheint in seinem Werk als Resultat eines konsequenten Reduktionsprozesses, in dem die Spannung zwischen den einzelnen Bildkomponenten –Farbe, formale Gestaltung und Komposition– präzise und komplex miteinander verbunden, gelöst wird. Jedoch gehört auch das Durchbrechen formaler Prinzipien zur künstlerischen Methodik Klaus J. Schoens. Dabei gliedert er die Leinwand durch unterschiedlich breite Streifen oder Flächen, ordnet sie zu Intervallen und Rhythmen, die mal horizontal, mal vertikal, mal diagonal und sich kreuzend ausgerichtet sind. Jede Farbe steht gleichberechtigt neben der anderen. Auch erweitert er in einigen Werkreihen den gestalterischen Spielraum des in der Regel rechteckigen Bildträgers durch unregelmäßige Formate. Im Zusammenwirken von Linie, Farbe und Fläche erprobt der Künstler immer wieder aufs Neue die visuellen Möglichkeiten dieses optischen Materials mit dem Ziel, Bildstrukturen zu schaffen, die eine emotionale Ebene beinhalten. Damit hat Klaus J. Schoen eine Form der gegenstandslosen Kunst erreicht, die sich gegen die allzu dogmatischen Formalismen konstruktiver Gestaltung wendet. Zwischen kreativer Eigenmächtigkeit und formaler Festlegung werden eigene Entscheidungen sichtbar und erlebbar. So formuliert er in seiner Kunst Erkenntnisse, die in den Berührungspunkten zwischen konstruktiven und transzendenten Erfahrungen einen besonderen ästhetischen Wert schaffen – einen Wert, den Schoen selbst als die „Sinnhaftigkeit“ eines Bildes definiert.

Arif Aziz
Kunst aus Aserbaidschan

07.03.2015 – 29.03.2015

Arif Aziz gehört zu den bedeutendsten aserbaidschanischen Malern seiner Generation. Mit der künstlerischen Fülle und Vielseitigkeit seines Schaffens hat er die Entwicklung der aserbaidschanischen Kunst entscheidend geprägt. In seinem umfangreichen und facettenreichen Werk verbindet sich in einzigartiger Weise das nationale künstlerische Erbe islamischer Bildtradition mit Stilelementen westlicher Gegenwartskunst. Damit bezeugt seine Kunst eindrucksvoll den fruchtbaren kulturellen Austausch zwischen Orient und Okzident.

Arif Aziz, der 1943 in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku geboren wurde, absolvierte dort von 1957 bis 1962 die staatliche Kunsthochschule. Im Anschluss studierte er von 1966 bis 1971 Grafik-Design an der Stroganov Universität in Moskau. 1973 wurde ihm der Zweite Preis der Youth Union of Azerbaijan in Baku und der Erste Preis des internationalen Grafik Wettbewerbs in Vilnius, Litauen, verliehen, 1978 erhielt er den Ersten Preis der Internationalen Ausstellung Moskau. Während seiner künstlerischen Tätigkeit erarbeitete sich Arif Aziz eine hohe Reputation: So hat er lange Zeit als Professor an der Staatlichen Universität für Kunst und Kultur in Baku gelehrt und war dort 1991 Prorektor im Bereich Malerei und Angewandte Kunst. 1992 ernennt ihn die aserbaidschanische Regierung zum Nationalkünstler. Große Inspiration fand der Künstler auf seinen vielen Studienreisen, die ihn nicht nur nach Afrika geführt haben, sondern auch nach Moskau und Paris, in die Türkei, nach Indien und in viele andere Länder der Welt. Die Kultur und die Natur Senegals sowie das berühmte Pariser Varieté „Moulin Rouge“ scheinen dabei bei Arif Aziz einen besonderen Eindruck hinterlassen zu haben. So tauchen diese Orte immer wieder in seinen Bildern auf. Seine Werke wurden über Jahrzehnte hinweg weltweit ausgestellt, unter anderem 1984 in der Botschaft Senegals in Moskau, sowie 1996 in der Beyogly Munchipal Art Gallery in Istanbul. 1985 war er unter anderem in der Caucasion Biennale in Dagestan und 2002 in der Asian Art Biennale in Dhaka, Bangladesch vertreten. Viele seiner Werke befinden sich heute in bedeutenden Museen und Sammlungen, so im Aserbaijan State Museum of Art in Baku, dem Moscow North Art Museum, dem Senegal State Art Museum und im Tebriz Shaxriya State Museum in Baku.

China im Spiegel der Zeit
Kunst aus 5 Jahrtausenden

20.09.2014 – 01.03.2015

„Einmalig, vielseitig, feinsinnig… Die chinesischen Künstler zeigen, was man von außen nicht vermuten kann. Großartige Ausstellung!“

Die Konfrontation von traditioneller und moderner Kunst macht den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus. Werden Sie Teil dieser anregenden Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart, fernöstlicher und westlicher Tradition!

Die Ausstellung zeigt hervorragende Exponate aus Ton und Porzellan aus den wichtigsten kaiserlichen Dynastien: Han (206 v. Chr. – 220 n. Chr.), Tang (618-907), Song (960-1279), Ming (1368-1644) und Qing (1644-1911). Ein besonderes Stück stellt neben dem kunstvoll gefertigten Ming- Porzellan und den „Famille-Rose-Vasen“ beispielsweise ein Neolithisches Gefäß mit menschlichem Kopf aus der Majiao-Yao-Kultur (4500-2300 v. Chr.) dar.
Ihnen gegenübergestellt, und durch das Material Porzellan verbunden, werden Skulpturen und Malereien zeitgenössischer chinesischer Künstler. Ai Weiwei (geb. 1957 in Peking) beispielsweise, einer der bekanntesten chinesischen Gegenwartskünstler und Regimekritiker, ist mit seiner Keramik „Rock“ vertreten. Er stilisiert in glasiertem weißem Porzellan Taihu-Steine, die traditionell chinesische Gärten zieren und hoch verehrt werden. Wolkenornamente in dunklem Kobalt- Blau deuten die Spiegelung des Himmels an. Noch im Sommer 2014 lockte der Künstler in Berlin im Martin-Gropius-Bau ebenfalls mit einem politischen Werk tausende von Besuchern an.

 

Die Ausstellung CHINA IM SPIEGEL DER ZEIT zeigt Einblicke in die facettenreiche Kunst und Kultur Chinas, vereint Gegensätzliches und macht aufmerksam auf Bezüge innerhalb der großen zeitlichen Spanne von 5 Jahrtausenden.

Die Vase mit Figuren und Wolken aus Porzellan wurde von Kaiser Qianlong (1736- 1795) in Auftrag gegeben. Die faszinierende „Durchbrucharbeit“ zeigt auf ihrer reliefartigen Oberfläche den Kampf um die drei Kaiserreiche zur Zeit des Untergangs der Han- Dynastie (200).

Xuan Wang (*1979, Guangxi) kreiert in seinen mixed media Gemälden surreal anmutende Räume auf höchstem Niveau. Er vereint darin Motive aus der chinesischen und europäischen Kunstgeschichte und Fragmente von Stillleben, Portraits und Genreszenen zu vielschichtigen, bühnenartigen Bildwelten. Wang studierte in Nanning/ China und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. Erwin Gross (Meisterschüler). 2012 war er Stipendiat der Graduiertenförderung des Landes Baden- Württemberg, 2014 Stipendiat der Kunststiftung Baden- Württemberg.

Subi Roberto

Im Kulturpark Freiburg und in der kunsthalle messmer

06.06.2014 – 08.06.2014

Über das Pfingstwochenende konnte man der Künstlerin bei der Arbeit über die Schulter gucken.

Die gefeierte Streetart-Künstlerin SUBI ROBERTO aus Miami bemalte von Freitag bis Sonntag, 6.-8. Juni 2014 eine 10 Meter hohe Wand im Kulturpark Freiburg, welcher auch den angesagten Kultur-Club Schmitz Katze beherbergt. Die bemalte Wand ist eine dauerhafte Installation und kann besichtigt werden.

Adresse: Kulturpark Freiburg, Haslacher Str. 43, 79115 Freiburg; www.kulturpark-freiburg.de

Bis zum 13. Juni war die Künstlerin als artist-in residence in Riegel. Im Rahmen ihres vierwöchigen Aufenthalts in Deutschland hat sie zwei Wandinstallationen auf dem Gelände der Kunsthalle in Riegel verwirklicht.

In der GALERIE MESSMER, im hinteren Bereich der Kunsthalle, werden bis zum 16. Juni verkäufliche Arbeiten von Subi Roberto präsentiert.

Erhalten Sie einige Impressionen auf YouTube über die Künstlerin.

Hundertwasser & Ernst Fuchs

Eine Jubiläumsausstellung zum fünfjährigen Bestehen der Kunsthalle

05.04.2014 – 14.09.2014

Die phantastischen Bildwelten zweier großer österreichischer Künstler  erstmals in einer großen Doppelschau 

Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) und Ernst Fuchs (geb. 1930) gelten als bekannteste Künstlerpersönlichkeiten der österreichischen Nachkriegskunst. Ab April widmet die kunsthalle messmer den beiden Wiener Künstlern, die langjährige Weggefährten waren, eine noch nie da gewesene retrospektive Doppelschau.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Fuchs-Sammlerin und Galeristin Dr. Cornelia Mensdorff-Pouilly, die langjährige Muse und Modell des Künstlers war, sowie in Abstimmung mit der Hundertwasser gemeinnützigen Privatstiftung und präsentiert zahlreiche  Hundertwasser-Leihgaben aus Privatbesitz.

Hundertwasser zählt auf Grund seiner ganz eigenen Formensprache zu den größten, weltweit bekanntesten Künstlern. Ernst Fuchs begründete die Schule des Phantastischen Realismus und stand mit seinen surrealistischen Bildwelten in enger Verbindung zu Salvador Dalì.

In der Ausstellung sind Werke aus allen Schaffensperioden Hundertwassers und Ernst Fuchs´ zu sehen. Auf diesem Wege veranschaulicht die Doppelretrospektive das beeindruckende Lebenswerk zweier großer Künstler, die langjährige Weggefährten waren.

Ausstellungsflyer Hundertwasser

Wir danken unseren Partnern

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Elvira Bach

01.11.2013 – 30.03.2014

Elvira Bach zählt zu den erfolgreichsten deutschen Gegenwartskünstlerinnen und gilt als Ikone der nationalen wie internationalen Szene. Mit Ihren unverwechselbaren und kraftvollen Frauenbildern fasziniert die Künstlerin seit nunmehr dreißig Jahren. Die kunsthalle messmer präsentiert ab November rund 60 Werke aus Malerei und Plastik im Rahmen eines umfangreichen Querschnitts.

1951 im Taunus geboren, studiert Elvira Bach in den 70er Jahren an der Hochschule der Künste in Westberlin gemeinsam mit den sog. „Jungen Wilden“ um Reiner Fetting, Helmut Middendorf und “Salomé”.  Mit ihrer Teilnahme an der documenta 7 in Kassel im Jahre 1982 gelingt Elvira Bach der internationale Durchbruch.

Ihre meist großformatigen Bilder, die durch einen zupackenden Malgestus und eine intensive Farbigkeit geprägt sind, besitzen einen einzigartigen Wiedererkennungswert und  ziehen den Betrachter bis heute magisch an.

Im Zentrum ihrer impulsiven Malerei steht das Thema Frau. Ihre  Frauenbildnisse spiegeln die unterschiedlichen Facetten ihres Lebens wider. Die Ähnlichkeit der Bilder mit ihrer eigenen Person ist dabei unverkennbar. Ihre Werke verkörpern den unbändigen Lebenswillen der Künstlerin und reflektieren gleichzeitig alle Ebenen des Menschseins von Leidenschaft und Glück, über Leid, Trauer zu Angst und Einsamkeit.

Die Künstlerin glaubt daran, dass der Mensch − gleich ob Frau oder Mann − mit seinem Glauben, seiner Liebe und Hoffnung immerfort das Maß aller Dinge sein wird: Elvira Bachs Werk bleibt damit auch in Zukunft aktuell.

Werner Pawlok
Fotografien

01.09.2012 – 27.01.2013

Ein fotografisches Gesamtwerk von Weltrang zu Gast in Riegel: In einer erstmals gezeigten, umfangreichen Werkschau präsentierte die kunsthalle messmer  den Stuttgarter Fotografen Werner Pawlok (geb. 1953). Der international ausgezeichnete Fotograf, der u.a. vom Art Directors Club New York geehrt wurde und den Kodak International Grammy Award für die beste Fotokampagne weltweit erhielt, begeisterte mit einem Querschnitt aus mehr als drei Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.

Dawning VIII