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Dario Pérez-Flores

Werk in der Sammlung: Dario Pérez-Flores, Prochromatique No. 735, 2002, Acryl auf Leinwand mit Holz, Metallfarbe, 120 x 123 cm © messmer foundation

Dario Pérez-Flores habe die faszinierende Fülle südamerikanischer Farbenfreude aus Venezuela nach Paris mitgebracht, so heißt es.  Für den Künstler ist Farbe nämlich ein Ausdrucksmittel seiner Kreativität. Nach seinen ersten Arbeiten, damals noch mit Plastiken aus beweglichem Metall und Acryl, schaffte Flores seine anfänglichen Werke mit Rastern, die von einem Motor angetrieben werden. Seine Werke stellen somit eine symbiotische Beziehung  zwischen Farbe, Raum und Tiefe dar.
Die streng geometrischen Bildtafeln, welche mit sehr dünnen Stalstäben beschmückt sind, greifen auch real in den Raum. Dadurch erlebt der Betrachter mit nur kleinsten Bewegungen schon Geräusche und Vibrationen der kinetischen Bilder. Sein bildhauerisches Können in Kombination mit seinen konkret-konstruktiven Bildkompositionen enthalten häufig winzige Motoren, die die Farbrohre in seinen Arbeiten bewegen lassen.

geb. 1936 in Valera, Venezuela
1957-1961 Studium an der Kunsthochschule,Venezuela
1965-1969 Studium an der Université Centrale,Venezuela
1970 Anschluss unter Einfluss von Soto und Cruz-Diez an die Optische Bewegung
1980 Arbeiten mit Gebrauch des Farbspektrums regenbogenähnlichen Effekte, die Reihe „Prochromatique“ entsteht
1990 Eine Reihe von diagonalen, dynamisch, chromatischen Arbeiten entstehen in Zusammenhang mit der Farbtheorie des Künstlers
1970-1973 Studium an der Université de Paris, Faculté de Vincennes
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen
lebt und arbeitet in Paris

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