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Dóra Maurer

Die ungarische Künstlerin Dóra Maurer betätigt sich neben der Bildenden Kunst auch als Filmemacherin, Ausstellungsorganisatorin und Vertreterin der ungarischen Neoavantgarde. Ihre Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass sie mehrere Medien und Materialien verwendet wie zum Beispiel Druckgraphik, Malerei, Fotografie und den Experimentalfilm. Zentrale Begrifflichkeiten, mit denen sich ihre Kunst beschreiben lässt sind Bewegung, Veränderung, Dokumentation bzw. Spur. Sie versucht die Zusammenhänge von Raum und Zeit, Systematisierung sowie Regel und Abweichung zu erfassen.

geb. 1936 in Budapest
1956-1961 Studium an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest
1967 Arbeitsstipendium in Wien
1987-1991 Gastprofessorin an der Ungarischen Akademie für Angewandte Kunst
1990-2007 Dozentin an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste
2003-2007 Professorin ebenda
2003 Auszeichnung mit dem Staatspreis Kossuth
2013 „Preis Peter C. Ruppert für Konkrete Kunst in Europa“

Ausstellungen (Auswahl)

1975 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum
1984 Museum Moderner Kunst Wien
1997 Ludwig Múzeum Budapest
1998 Josef Albers Museum Bottrop
2001 Museum of Art Györ
2011 Biennale Istanbul
2014 Museum Ritter Waldenbuch

Dóra Maurer

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