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Felix Schlenker

Werk in der Sammlung: Felix Schlenker, Nagelbild, 1972, Nägel, Acryl auf Holz, 65 x 65 cm

Felix Schlenker war ein deutscher Maler, Grafiker und Objektkünstler. Die Anfänge seiner Arbeit weisen deutliche Bezüge zu Klee auf. Erst ab 1958 entstehen seine ersten Materialbilder. Seine monochromen Bilder stellen einen zentralen Aspekt seiner Arbeit dar, aber auch die gereihte Anordnung grober Hufeisennägel auf Hartfaser- oder Holzspanplatten. Neben diesen ungegenständlichen Arbeiten hat Schlenker auch Aquarelle angefertigt, die er selbst als wichtig erachtet, weil sie Einsicht geben in eine verschwundene Zeit. Neben seinem eigenen künstlerischen Schaffen war er als Sammler tätig. Kurz vor seinem 90. Geburtstag verstarb Schlenker und die geplante Ausstellung zu diesem Anlass wurde von Margit Biedermann als „Hommage“ in Donaueschingen realisiert.

geb. 1920 in Schwenningen
1939-1945 Kriegsdienst
1945-1978 Grund- und Hauptschulen im Fach Bildhaftes Gestalten
1960er Jahre Gründung „Kleine Galerie Schwenningen“
1960-1991 Regelmäßige Teilnahme
1966 Galerie Wirth stellte er seine „Nagelbilder“ aus, Berlin
1967 Teilnahme an der Ausstellung „Serielle Formationen“ in der Studio-Galerie der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
1992 Schenkung der Sammlung Felix Schlenker für die Stadt Villingen-Schwenningen
gestorben 2010 in Schwenningen

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