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Georges Braque

Werk in der Sammlung: Georges Braque, Nature morte aux citrons, 1929, Gouache auf Papier, 33 x 45 cm.

Georges Braque war ein französischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Schon in seiner Kindheit machte er erste Erfahrungen mit Farben und Pinseln im Betrieb seines Vaters, einem Dekorationsmaler. Seine Frühphase war beeinflusst vom Impressionismus, auf den dann eine fauvistische Phase folgte. Für seine künstlerische Entwicklung war jedoch die Zusammenarbeit und Freundschaft mit Pablo Picasso maßgeblich, mit dem er Anfang des 20. Jahrhunderts den Kubismus begründete. Nach seinem Dienst im 1. Weltkrieg löste er sich wieder von dieser Kunstrichtung. Die Herstellung von Bildhauerei und Keramik wurde vor allem in seiner letzten Schaffensphase intensiv. Neben seinem malerischen Werk existiert auch ein graphisches Œuvre von Radierungen, farbigen Radierungen, Lithografien und Holzschnitte.

Geb. 1882 in Argenteuil (Frankreich)
1899 Lehre als Dekorationsmaler in Le Havre, gleichzeitiger Besuch der Abendklasse an der École des Beaux-Arts
1902-1904 Studium an der Académie Humbert (Paris), wo er Marie Laurencin und Francis Picabia trifft
1906 Ausstellung im XXII. Salon des Indépendants (Paris), Bekanntschaft mit Henri Matisse, Albert Marquet und André Derain
1907 Aufenthalt in L´Estaque, wo er Paul Cézanne rezipierte, lernt Pablo Picasso kennen, dessen Kunststil ihn nachhaltig beeinflusst und mit dem er bis 1914 zusammenarbeitet
1908 Ausstellung in der Galerie von Daniel-Henry Kahnweiler
1955 / 1959 / 1964 (post mortem): Teilnehmer der documenta in Kassel
Gest. 1963 in Paris

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