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Hellmut Bruch

Werk in der Sammlung: Hellmut Bruch, Quadratprogression, 2008, Fluoriszierendes Acrylglas, 50 x 50 x 3 cm

Im Mittelpunkt der Werke des Österreichers Hellmut Bruch steht die Intention, sich dem Sichtbaren einer virtuellen Immaterialität anzunähern. Als Materialien bevorzugt er Edelstahl und transparentes, farbiges, fluoreszierendes Acrylglas – Materialien, die sich durch das Licht ihrer unmittelbaren Präsenz entziehen. Elementare Formen wie Schichtungen, gebündelte Vertikale, Kreise, ineinander verschränkte Flächen und Progressionen von Quadraten und Rechtecken sind signifikant für das umfangreiche Werk Bruchs. Die zentralen Themen in seinen Arbeiten sind Licht und Proportionen, die sich auf Naturgesetzlichkeiten beziehen und in „offenen Formen“ Gestalt annehmen. Seine Werke wurden bereits weltweit ausgestellt, unter anderem in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Israel, Japan, Kanada, Schweden und den USA. Hellmut Bruch lebt und arbeitet in Hall.

geb. 1936 in Hall, Österreich
1953 Abschluss der Kfz-Mechaniker-Lehre, Studien mit verschiedenen Materialien und Techniken, Entstehung der ersten Großplastiken
1960 Studienreisen nach Italien, Frankreich, USA, Interdisziplinäre Studien von Natur- und Geisteswissenschaften
1997 Großer Ehrenpreis der 13. internationalen Biennale für Kleinplastik in Murska Sobota in Slowenien
1997 Ehrenzeichen der Stadt Hall in Tirol
1998 Verleihung des Professorentitels durch den österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil
2000 Lehrauftrag an der Sommerakademie in Innsbruck zum Thema „Theorie und Praxis des Goldenen Schnitts“
2012 Verleihung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol
Lebt und arbeitet in Hall in Tirol

Hellmut Bruch

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