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Jean Pierre Viot

Jean Pierre Viot T. 02-05/008, 2005 Mischtechnik auf Leinwand 56,5 x 56,5 cm Ⓒ messmer fondation / Steven van Veen

Jean-Pierre Viots Bilder leben von einer minimalen Gestaltung. Er beschränkt sich in Kombinationen von geometrischen und einfachen Formen: Linien, Quadrate, Dreiecke, Kreisbögen. Ebensolche Zurückhaltung legt er sich bei den Farben auf: Schwarz und Weiß und zarte Töne zur Abgrenzung. Seine Bilder sind ein Spiel mit der Balance: mit der Flächenaufteilung ohne Symmetrie beabsichtigt Viot einen Dialog zwischen dem Gleichgewicht und der Ungleichheit der Formen. Viot versetzt die Bildfläche so in Bewegung, in eine Schwingung oder in einen gewissen Rhythmus:
„Die kompakten Formen und Farben, und die feinen Linien ergeben einen Kontrast… Ein Spiegelbild erscheint wie eine Momentaufnahme, in der die Bewegung angehalten wird, das Gleichgewicht ist für einen flüchtigen Augenblick hergestellt – eine rhythmische und bewegt gestaltete Struktur entsteht. Bilder, die ein Echo, eine Evasion (=Ausflucht), eine weitere Dimension ergeben.“ (Herbert M. Hurka)

1937 geboren in Sens (Burgund)
nach einer technischen Ausbildung Studium des industriellen Designs
seit 2004 regelmäßig Ausstellungen im „Salon des Réalités Nouvelles“ in Paris
2006 Museum Mondrianhuis, Amersfoort (Niederlande)
2006 Internationale Kunstausstellung, Moskau
2007 Museum Modern Art, Hünfeld
2007 Jamjuree Art Museum, Bangkok
2007 Museum Sato Satoru, Tome (Japan)
2011 Biennale 109, Paris
2011 Musée de Kielce (Polen)
2012 „Messmer & Friends“, kunsthalle messmer, Riegel
2012 Biennale de Sculpture, Marcigny
2013 „3. Internationaler André Evard-Kunstpreis“, kunsthalle messmer, Riegel
2014 „Accrochages“, Centre d’art Frank Popper, Marcigny
lebt und arbeitet in Veron und Paris

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