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Paul Klee

Der deutsche Maler und Grafiker Paul Klee war ein vielseitig interessierter Künstler, der in der Riege bekannter Künstler des Expressionismus, Konstruktivismus sowie des  Surrealismus einen prominenten Platz einnimmt. Neben seinen künstlerischen Arbeiten umfasst seine Hinterlassenschaft auch  kunsttheoretische Schriften.

geb. 1879 in Münchenbuchsee
gest. 1940 Muralto
1900 Studium an der Münchener Akademie
1901-1902 Studienreise nach Rom
1902-1906 Klee lebt wieder in Bern, wo erste Hinterglasmalereien und weitere Radierungen entstehen.
1908 Ausstellung bei der Münchener und der Berliner Sezession. Bekanntschaft mit Wassily Kandinsky, Franz Marc und Hans Arp.
1912 Beteiligung an der zweiten Ausstellung des „Blauen Reiter“.Klee verkehrt mit Alexej von Jawlensky, Rainer Maria Rilke und Herwarth Walden (1878-1941).
Besuch der Galerie Kahnweiler in Paris, wo er Gemälde von Pablo Picasso, Georges Braque (1882-1963) und Henri Matisse (1869-1954) sieht.
1913 Klee stellt beim Ersten Deutschen Herbstsalon aus. Beginn der Aquarellmalerei.
1914 Tunesienreise mit August Macke und Louis René Moilliet (1880-192).
1916-1918 Nach der Infanterieausbildung verrichtet Klee seinen Kriegsdienst bei der Fliegerabteilung in Schleißheim bei München und in Gersthofen.
1920 Walter Gropius beruft Klee an das Bauhaus in Weimar, wo er zunächst als Formmeister, dann in einer Malklasse unterrichtet. Ausstellung von 362 seiner Werke bei Goltz in München.
1924 Erste Klee-Ausstellung in New York.
1925 Übersiedlung mit dem Bauhaus nach Dessau.
Teilnahme an der ersten Gruppenausstellung der „peinture surréaliste“ in Paris, u.a. mit Max Ernst, Joan Miró (1893-1983) und Picasso.
1926 Klee gründet mit Kandinsky, Lyonel Feininger und Jawlensky die „Blauen Vier“. Er malt vor allem konstruktive und absolute Bilder.
1928 Reise nach Ägypten.
1931 Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie.
1933 Unter dem Druck der Nationalsozialisten wird Klee aus der Lehrtätigkeit entlassen.
Übersiedlung nach Bern.
1935 Erste Anzeichen der tödlichen Krankheit (Sklerodermie).
Klee-Ausstellungen in Bern und Basel.
1937 Die Nationalsozialisten diffamieren Klees Kunst als „entartet“ und beschlagnahmen 102 seiner Werke aus deutschen Museen. 17 von ihnen werden in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.
29. Juni 1940 Paul Klee stirbt in Muralto im Tess

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