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[:de]Clément Moreau[:]

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Der deutsche Clément Moreau (bürgerlicher Name Carl Josef Meffert) war ein politisch und sozial engagierter Gebrauchsgrafiker und Künstler. Er stellte als erster grafische Arbeiten sowie Buch- und Zeitschriftenillustrationen für die Arbeiterbewegung her, weshalb er aus dem nationalsozialistischen Deutschland flüchten musste. Seine Kunstwerke zeichnen sich durch einen expliziten politischen Inhalt aus.

geb. 1903 bei Koblenz
gest. 1988 in Sirnach
1927 Umzug nach Berlin, Kontakte mit u. a. Käthe Kollwitz, Emil Orlik, Heinrich Vogeler, Otto Nagel und John Heartfield
1928 entstehen die Linolschnittzyklen „Erwerbslose Jugend“ und „Deine Schwester“
1928-1929 folgt der zwanzigteilige Zyklus „Fürsorgeerziehung“
1933-1935 lebt Meffert als illegaler Emigrant in der Schweiz
1935-1961 Reise ins argentinische Exil
1961 Rückkehr in die Schweiz, lebt in St. Gallen und Zürich. Tätigkeiten u.a. Theaterzeichner und Zeichenlehrer
1970er-Jahren erlangt sein künstlerisches Werk allmählich öffentliche Aufmerksamkeit
1982-1983 Kulturpreis der Stadt Koblenz
1987 Kulturpreis des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes
1988 Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Ausstellungen (Auswahl)

1965 Städtische Kunstkammer im Strauhof Zürich
2003 Haus zum Rech, Zürich
2009 Kirchengemeindehaus Oberwinterthur
2010 Kunstmuseum La Chaux-de-Fonds
2011 Gedenkstätte für Flüchtlinge Riehen
2012 Heinrich-Vogeler-Museum
2013 Deutsche National Bibliothek
2014 Auditorio Celegio Pestalozzi

Clément Moreau

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