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07.04.2018

Retrospektive

Ausstellung in der Otmar Alt-Stiftung in Hamm:
Ein Schweizer Maler der Moderne

Laufzeit: 15.04.2018 – 05.08.2018 

André Evard, Selbstbildnis, 1913, Acryl auf Leinwand, 190 x 140 cm © messmer foundation

Ab dem 15. April 2018 werden Werke des Künstlers André Evard (1876–1972) aus der Sammlung der Messmer Foundation in den Räumlichkeiten der Otmar Alt-Stiftung in Hamm zu sehen sein.

André Evard ist ein Schweizer Künstler, der bereits sehr früh abstrakt-konstruktive Werke anfertigte und daher als Wegbereiter der Schweizer Moderne gilt. Er verweigerte sich dem Kunstmarkt und verzichtete zeitlebens auf einen Galeristen, der ihn betreute. Daher geriet die Bedeutung André Evards für die Entwicklung der Schweizer Avantgarde zunehmend in Vergessenheit und eine angemessene Würdigung des Künstlers blieb aus. Evard war zeitlebens ein Einzelgänger, entwickelte von Beginn an eine eigenständige Bildsprache und eine spezifische Sichtweise, die sich auch in seinen Werken widerspiegelt.

Durch den amerikanischen Sammler Henry Drake wurde Jürgen A. Messmer auf das Werk des Schweizers erstmals aufmerksam, welches ihn dermaßen faszinierte, dass er sich 1978 dazu entschloss den größten Teil des Nachlasses zu erwerben. Seither bilden die Werke von Evard das Herzstück der Sammlung der messmer fondation. Jürgen A. Messmer und die messmer foundation haben es sich seither zur Aufgabe gemacht, dem Künstler André Evard den Platz in der Kunstgeschichte zukommen zu lassen, der ihm gebührt.

„André Evard bedeutet mir sehr viel und wir entdecken […] laufend Neues in seinem facettenreichen Werk. Dass er sich nie in eine Schablone pressen ließ und zeitlebens gegenständlich wie auch konstruktiv malte, und dies auf hohem Niveau, fasziniert mich bis heute“ (Jürgen A. Messmer).

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