Die zwei großen Musen treffen sich zum ersten Mal in der Kunsthalle Messmer

27.06.2017

Am Freitag, den 23. Juni 2017, fand in der kunsthalle messmer eine wunderbare Vernissage zur Jubiläumsausstellung „Picasso und die Frauen“ statt. Nach der herzlichen Begrüßung durch Jürgen A. Messmer und beeindruckenden einleitenden Worten von Dr. Friedhelm Häring, wurde die Schau mit großer Neugier betrachtet. Bei der Veranstaltung waren außerdem wichtige Zeitzeuginnen Picassos, wie Dr. Angela Rosengart und Sylvette David, vor Ort, signierten ihre Bücher und standen für spannende Gespräche zur Verfügung.

Die Ausstellung beleuchtet insbesondere die Darstellungen der Frauen im Leben des großen Malers, die als Musen und unerschöpfliche Quellen der Inspiration sein Leben und Wirken gleichermaßen beeinflusst und bereichert haben. Sie umfasst mehr als 130 Arbeiten aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen und vermittelt in einzigartiger Weise, über das künstlerische Schaffen des Malers hinaus, nie dagewesene Einblicke in die Werke der Frauen um Picasso.

Christo und Jeanne-Claude
„Objekte – Zeichnungen – Collagen“

28.01.2017 – 18.06.2017

Die Ausstellung in der kunsthalle messmer präsentiert anhand von rund 100 Exponaten – darunter Zeichnungen, Collagen, Objekte, Grafiken und Fotos – die künstlerische Entwicklung der Ausnahmekünstler hin zu technisch immer ausgefeilteren und anspruchsvolleren Werken. Sie zeigt alle wichtigen Schaffensperioden, veranschaulicht und dokumentiert die Arbeitsweise und spannt einen weiten Bogen – beginnend mit den frühen Arbeiten, über die weltbekannten Projekte wie die „Surrounded Islands“, der Pont Neuf, die „Umbrellas“ in Japan und Kalifornien, den verhüllten Reichstag in Berlin oder die „Gates“ in New York.

Christo und Jeanne-Claude – zwei Namen, die in unserem Gedächtnis sofort und untrennbar mit einem unverwechselbaren Werk verknüpft sind! Der weltbekannte amerikanische Künstler, 1935 in Gabrowo, Bulgarien, geboren, begeistert nach wie vor mit seinen spektakulären und mit enormem Aufwand betriebenen Kunstprojekten, in denen er mit viel Charme, Witz und scharfem analytischen Verstand stets aufs Neue wunderbar verrückte Ideen Wirklichkeit werden lässt. Die einmaligen und prägenden Kunsterlebnisse, meist unter freiem Himmel präsentiert, bleiben für Jahrzehnte im kollektiven Kunstgedächtnis einer ganzen Gesellschaft verankert.

Das Künstlerpaar finanziert seine Projekte selbst und lässt die Besucher kostenlos daran teilhaben. Die temporären Kunstwerke, nur wenige Tage oder Wochen zu bewundern, leben durch Zeichnungen, Fotos, Collagen und Editionen weiter und bleiben so auch über die Dauer des eigentlichen Projektes hinaus erhalten.

Zu Beginn seiner Karriere verschnürte Christo vor allem Alltagsgegenstände mit Schnur, Papier, Gewebe und Klebeband – seine kritische Antwort auf die von den Pop-Art-Künstlern propagierte ikonenhafte Überhöhung kommerzieller Waren und auf die zunehmend nach Perfektion strebende Verpackungsästhetik unserer Gesellschaft. Allerdings wäre es zu eindimensional, seine Werke auf reine Konsumkritik zu reduzieren. Vielmehr sind sie Experiment und Spiel mit der Ästhetik eines verhüllten Objektes, eines Bauwerkes oder den Teilen einer temporär den Blicken des Betrachters verborgenen Landschaft, die aber in ihren Umrissen stets erkennbar und damit Erinnerung ihrer selbst bleibt.

Riesenposter am EuroAirport

05.06.2017

Riesenposter am EuroAirport

Mit seinem neuen Riesenposter am Kontrollturm begrüsst der EuroAirport die Eröffnung der neuen Sonderausstellung Picasso und die Frauen, die vom 24. Juni bis 12. November 2017 in der kunsthalle messmer in Riegel am Kaiserstuhl stattfindet. Das 14 auf 7 Meter grosse Poster wurde am 1. Juni im Beisein von Jürgen A. Messmer, dem Stiftungsvorstand der messmer foundation und Vivienne Gaskell, der Leiterin für Kommunikation des EuroAirport, enthüllt. Wir freuen uns sehr über diese einzigartige Präsentationsmöglichkeit am EuroAirport. Damit verdeutlicht der Flughafen seine Rolle als strategisches Eingangstor zu den kulturellen Ereignissen der trinationalen Region, zu denen auch die kunsthalle messmer im benachbarten Südbaden gehört.

  Enthüllt durch Bergsteiger

Mylène Mai „Optical Flow“

12.05.2017

Die Galerie Messmer zeigte vom 07. Mai bis zum 11. Juni 2017 14 beeindruckende Exponate der jungen französischen Künstlerin Mylène Mai.

Die ausdrucksstarken Werke voller Bewegung sind Gemälde und Skulptur zur gleichen Zeit und fesseln die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch unter der Tel: +49 (0) 7642.920.162.0 oder unter info@galerie-messmer.de. Wir beraten Sie gerne!

Landesausstellung „schul.kunst_zeich(n)en“
Baden-Württemberg

02.12.2016 – 22.01.2017

Zentrum für Bildende Kunst und Intermediales Gestalten ZKIS beim Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in Kooperation mit der kunsthalle messmer.

Tanz_Zeichnen Abb. 1 © ZKIS, Thomas Putze

Zeichnen ist die früheste Art zu kommunizieren. Noch bevor sich ein Kind sprachlich mitteilen kann, kann es sich mittels „Zeichnen“ und „Zeichen“ ausdrücken. „Zeichnen“ ist eine ureigene Herangehensweise, die Welt darzustellen und zu erklären. Zeichnen ist auch Ausdruck kreativer Vielfalt und ein formales Mittel, um Inhalte zu transportieren.

Über „Zeichnen“ und „Zeichnung“ ist Verständigung möglich, wo Sprache und verbaler Austausch nicht, noch nicht oder nicht mehr möglich ist. Deshalb ist aus gutem Grund „Zeichnen“ Bestandteil des Bildungsauftrags der Schule, in der die „Kunst des Zeichnens“ den Schülerinnen und Schülern im Kunstunterricht vermittelt wird.

In den wunderbaren Räumen der kunsthalle messmer wurden ausgewählte Schülerarbeiten aller Schularten aus allen regionalen Schulkunst-Ausstellungen der 21 staatlichen Schulämter gezeigt. Die kreative Vielfalt der hier ausgestellten Exponate war sehr sehenswert.

Außerdem wurde mit „Hello World“ eine Weltneuheit präsentiert, bei der mittels eines Smartphones im virtuellen Raum gezeichnet sowie eine dreidimensionale Skulptur erstellt werden kann.

ART Endingen

07.07.2016

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

Wir möchten Sie herzlich auf die kommende ART Endingen aufmerksam machen, bei der wir einer der Sponsoren sind:

AAA-Plakat im Druckformat (2)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!

Führungen zur Ausstellung Miró

05.07.2016

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,
Liebe Sammlerinnen und Sammler,
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Während unserer Ausstellung über den spanischen Künstler Joan Miró bieten wir ein vielfältiges Führungsprogramm an. So finden öffentliche Führungen sonntags um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Der Preis dafür beträgt 5€ zzgl. Eintritt. Jeden 2. Mittwoch im Monat um 17.00 Uhr gibt es die kostenlose Führung, bei welcher nur der Eintrittspreis bezahlt werden muss.
Daneben gibt es noch die Möglichkeit, eine private Führung zu buchen. Diese kostet neben den Eintritten eine Pauschale von nur 80€ bis 25 Personen.
Außerdem haben wir ein spezielles Schulklassensonderangebot!!! Es richtet sich an Klassen aller Stufen und Richtungen, die auf diese Art und Weise die Möglichkeit haben, Miró nicht nur zu sehen, sondern auch einiges über Ihn zu lernen.

Sie erhalten weitere Informationen unter: 07642/9201620 oder unter info@kunsthallemessmer.de.

kunsthalle messmer Team

12 Region Grenzenlos

30.04.2017 – 19.06.2016

Von Kandern über Freiburg nach Ottersweier, von Rottweil nach Schallstadt – die kunsthalle messmer in Riegel sah in dieser Sonderausstellung in alle Himmelsrichtungen. Der Blick ging in die Region hinein und doch grenzenlos weit über sie hinaus. Denn „12“ vereint Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahrzehnten zu einer eigenständigen und unverwechselbaren Handschrift gefunden haben und mit ihrer Malerei, ihren Installationen und Skulpturen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Das heißt natürlich „Gläser“ von Peter Dreher, eine große Figureninstallation von Jürgen Brodwolf, Holzskulpturen von CW Loth, opulente Malerei und viele, viele Begegnungen mit „alten“ Bekannten.

Thomas Kitzinger, A3-11 bis A7-11-2011, A6-05, 2005, Öl auf Aluminium © Thomas Kitzinger,  courtesy Galerie Albert Baumgarten, Freiburg

Teilnehmende Künstler waren:

Werner Berges
Gerhard Birkhofer
Jürgen Brodwolf
Peter Dreher
Manfred Emmenegger-Kanzler
Elisabeth Endres
Angela M. Flaig
Thomas Kitzinger
CW Loth
Celso Martínez Naves
Wolfram Scheffel

Finissage und Preisverleihung 4. Internationaler André Evard-Preis

25.04.2016

Am vergangenen Sonntag, den 24. April 2016 fand in der kunsthalle messmer die Finissage des 4. Internationalen André Evard-Preises statt. Von 766 Teilnehmern aus 47 Ländern wurden die ausgewählten Werke von 108 Künstlern in der Ausstellungshalle gezeigt. Eine Fachjury wählte die „Top 5“ und den Gewinner aus: Ueli Gantner, Horst Bartnig, Christiane Grimm, Barna Benedek und Betty Rieckmann haben es in die Vorauswahl geschafft.

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Die Siegerin aus den „Top 5“ wurde von den anwesenden Künstlern und dem gesamten Publikum mit Spannung erwartet: Die junge Lichtkünstlerin Betty Rieckmann gewann den hochdotierten 1. Preis mit ihrer Arbeit „A morphing Frank Stella, 2014/2015“. Für ihre preisgekrönte Lichtinstallation waren die Lichträume von James Turrell und Frank Stellas ‚Concentric Squares‘ Quelle der Inspiration. Der 4. André Evard-Preis ist bereits ihr vierter Preis neben Auszeichnungen in Hünfeld, Karlsruhe und Warstein.

Betty Rieckmann nahm glücklich ihre 10.000 € entgegen und berichtete von ihren aktuellen Lichtprojekten mit jeweils einzigartigen Farbpaletten, die nunmehr verwirklicht werden können. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in Karlsruhe.

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Neben der Jury-Entscheidung wurde auch die Meinung des Publikums ausgewertet. Es musste geraten werden, wen die Jury als Gewinner auswählen könnte. Die Besucher rechneten dem Künstler Bodo Sperling mit seinem Werk „job 1586“ aus dem Jahr 2015 die höchsten Chancen zu. Er interessiert sich in seinen Arbeiten vor allem für die Vielfalt von Kristallen, die ihm mit ihren gefalteten Oberflächen als „Matrix von Informationen“ dienen. Der Künstler lebt und arbeitet heute in Berlin und Heppenheim.

Auch wurde unter denjenigen Teilnehmern aus dem Publikum, die die Gewinnerin richtig erraten haben, ein Gewinner gezogen. Dieser wird in den nächsten Tagen über sein Glück informiert und erhält eine der edlen Schreibwaren von messmer pen.

Insgesamt war die Ausstellung ein großer Erfolg und wir hoffen, dass unser nächster André Evard-Preis genauso erfolgreich sein wird. Wir danken an dieser Stelle noch einmal unseren Teilnehmern, unseren Sponsoren, Frau Bärbel Schäfer und Frau Lechleiter für die Reden bei der Finissage, unseren ehrenamtlichen Helfer sowie unseren Besuchern, ohne die die Ausstellung kein so Erfolg geworden wäre.

Thomas Kitzinger

Copyright by courtesy Galerie Albert Baumgarten

Geb. 1955 in Neunkirchen/Saar
Lebt und arbeitet in Freiburg

2010 Reinhold-Schneider, Kulturpreis der Stadt Freiburg
2005 Kunstpreis der Stadt Donaueschingen
2000 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris
1998 Kunstpreis Zeitgenössische Kunst Oberrhein
1997 Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn e.V.
1987 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

Ausstellungen (Auswahl)

2016 Kunstmuseum Bonn
2015 Schloss Bonndorf
2013 Städtische Galerie Speyer
2012 Museum für Neue Kunst, Freiburg
2012 Museum Pfalzgalerie, Kaiserslautern
2009 Galerie Katharina Krohn, Basel/CH
2008 Musée Cantonal des Beaux-Arts, Lausanne/CH
2005 Städtisches Kunstmuseum Singen
one artist show Art Karlsruhe, Galerie Albert Baumgarten, Freiburg
2004 Kunstverein Heidelberg
2001 Villa Merkel, Esslingen
1999 Kunstverein Freiburg
1998 Kunstverein Marburg
1997 Internationale Biennale für neue Kunst, Cerveira
1996, 1999, 2004, 2008, 2010, 2014 Galerie Albert Baumgarten, Freiburg
2005, 2010, 2013 Galerie Ulrich Mueller, Köln

Arbeiten in Kunstsammlungen

Museum für Neue Kunst, Freiburg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, Stuttgart
Kulturministerium Rheinland Pfalz
Regierungspräsidium und Stadt Freiburg
Sammlung der Deutschen Bank, Frankfurt
Sammlung der Dresdner Bank, Frankfurt
Sammlung Ester Grether, Basel/CH
Kunstsammlung SICK AG, Waldkirch
Sammlung von Metzler, Frankfurt

Thomas Kitzinger