Die nominierten KünstlerInnen des 3. Evard-Preis

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31.10.2013

Ilse Aberer, Paul Albisser, Lukis Askanadi, Werner Assenmacher, Iveta Babakova, Waldemar Bachmeier, Dieter Balzer, Daniel Bamert, Gaël Bourmaud, Helene Briels, Michel Bugaud, Nathalie Delasalle, Edgar Diehl, Werner Dorsch, Manfred Emmenegger-Kanzler, Klemens Etz, Marisa Ferreira, Aneli Fiebach, Carlos Roberto Franco, Ueli Gantner, Ingo Glass, Christiane Grimm, Stephanie Gudra, Angela Guthannß, Norbert Herrmann, Margareta Hesse, Michael M. Heyers, Sybille Hochreiter, Gisela Hoffmann, Wolfgang Horn, Klaus Horstmann-Czech, Gerhard Hotter, Ann Hyang-Hee, Wolfram Jaensch, Rity Jansen Heijtmajer, András Jászberényi, María Ester Joao, Joachim Kaiser, Karin Käppeli-von Bülow, Tatsushi Kawanabe, Jan Klopfleisch, Bernhard Kock, Ute Köngeter, Ulf König, Siegfried Kreitner, Alexandra Kürtz, Eugen Kutzer, Bernhard Licini, Tamara Lorenz, Helga Lowsky, Ludwig Mang, Matthias Männer, Jiri Mayr, Mitsouko Mori, Angela Murr, Kazuki Nakahara, Axel F. Otterbach, Laszlo Otto, Sigrid Pahlitzsch, Jan Pamula, Miriam Prantl, Tanja Rochelmeyer, Axel Rohlfs, Reinhard Roy, Fritz Ruprechter, Bruno Russi, Bernhard Sandfort, George Schade, Sabine Schellhorn, Elisabeth Schlanstein, Friedrich-Daniel Schlemme, Philipp Röhe Hansen Schlichting, Rolf Schneebeli, Rüdiger Seidt, Peter Somm, Renaud Jacquier Stajnowicz, Monika Stolarczyk-Salehian, Tina Tabell, Helene Tschacher, Philippe Vacher, Jean-Pierre Viot, Martin Voßwinkel, Michael Wagner, Antje Warnstorff, Sabine Weber, Yahya Gaber Youssef, Roswitha van der Zander, József Zalavári

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Rückblick 3. Evard-Preis

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31.10.2013

Feierliche Preisvergabe an Tatsushi Kawanabe
Publikumspreisträger wird Peter Somm

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Messmer & Kawanabe

Unter regem Publikumsandrang und in Anwesenheit zahlreicher nominierter KünstlerInnen fand am 27.10. anlässlich der Finissage die feierliche Preisübergabe an Tatsushi Kawanabe statt, Gewinner des 3. Int. Evard-Preis für konkret-konstruktive  Kunst. Sie wurde von einer Laudatio seines Professors Diet Sayler von der Kunstakademie Nürnberg begleitet. 

Von Kawanabes charmanter Lebensgefährtin wurde anschließend der Publikumspreis ausgelost. Er ging auch in diesem Jahr an den Schweizer Künstler Peter Somm. Ein exklusives Schreibgeräteset geht an die Besucher N. Dönnebring aus Kerpen, U. Niederhofer aus Lahr und M. Cederer aus Malterdingen. Herzlichen Glückwunsch!

Mehr zum Preisträger erfahren Sie hier

Fotos: Dieter Schille, Keramik Atelier Wenzinger

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[:de]Der 3. Int. André Evard Preis geht an…[:en]The 3rd int. André Evard award goes to…[:fr]Le 3e prix international André Evard est à…[:]

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05.09.2013

Tatsushi Kawanabe ist Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten
3. Internationalen Evard-Preis für konkret-konstruktive Kunst

Tatsushi Kawanabe vor dem Gewinnerwerk: Anordnung, 2011, Leimfarbe auf Kreidegrund auf Papier, 8-teilig

Der 1970 geborene Japaner Tatsushi Kawanabe wurde für sein Werk „Anordnung“ (2011) prämiert. Kawanabes Arbeit besteht aus acht Blöcken, die alle nicht exakt quadratisch sind, da jede Kante ungleich abgeschrägt ist. Erst in der Mitte – im leeren Raum – zeigt die Gesamtanordnung ein korrektes Quadrat.

Die Jury bestand aus der Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter, Ewald Karl Schrade, Galerist und Initiator der Art Karlsruhe und dem Mathematiker und Kurator Prof. Dietmar Guderian.

Tatsushi Kawanabe wurde von der Jury ausgewählt, da sein Werk sowohl im formalen Aufbau als auch in der intensiv roten Farbwirkung eine außergewöhnliche Raffinesse entfaltet. In Anlehnung an die fernöstliche Philosophie, deren großes Ziel die Meditation ist, bietet das Werk eine spannende Verbindung zwischen den Prinzipien der japanischen Ästhetik und der europäischen Tradition der konkret-konstruktiven Kunst.

Neben Kawanabe waren in der engeren Jury-Auswahl der Schweizer Rolf Schneebeli (geb. 1943), die Niederländerin Helene Briels (geb. 1954) sowie die deutschen Künstler Martin Voßwinkel (geb. 1963), Reinhard Roy (geb. 1948) und Rüdiger Seidt (1965).

Prof. Diet Sayler über Tatsushi Kawanabe

„Tatsushi Kawanabe ist ein herausragender Künstler. Still, zurückhaltend, nachdenklich, analytisch und sehr kreativ. So habe ich Ihn in meiner Klasse erlebt.  Er ist auch Meisterschüler meine Klasse und hat einen beträchtlichen Einfluss auf seine Kollegen gehabt. Das wichtigste aber ist, dass er mit der ´leeren Mitte´ aus dem Zen Buddhismus (arbeitet und damit) eine wichtige und eigenständige Position in der Konkreten Kunst bezieht.“

Biographie Tatsushi Kawanabe

lebt und arbeitet in Susaki, Präfektur Kochi, Japan
1970 geboren in der Präfektur Chiba, Japan
1991-1995 Studium der Malerei an der Tokyo-Zokei-Universität bei Prof. Toshiya Motai
1995 Bachelor of Fine Arts
1995-1997 Weiterbildung in plastischer Kunst und Assistenz bei Yasuhiro Takeda
1998-2004 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Diet Sayler
2003 Meisterschüler von Prof. Diet Sayler
2010-2013 Lehrkraft für Kunst in Chiba, Japan
seit 2013 Ausstellungsorganisation in der Stadtgalerie Susaki, Präfektur Kochi, Japan

Ewald Karl Schrade, Marli Hoppe-Ritter, Stiftungsvorstand Jürgen A. Messmer, Prof. Dietmar Guderian (Foto: Dieter Schille)

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