Elvira Bach

01.11.2013 – 30.03.2014

Elvira Bach zählt zu den erfolgreichsten deutschen Gegenwartskünstlerinnen und gilt als Ikone der nationalen wie internationalen Szene. Mit Ihren unverwechselbaren und kraftvollen Frauenbildern fasziniert die Künstlerin seit nunmehr dreißig Jahren. Die kunsthalle messmer präsentiert ab November rund 60 Werke aus Malerei und Plastik im Rahmen eines umfangreichen Querschnitts.

1951 im Taunus geboren, studiert Elvira Bach in den 70er Jahren an der Hochschule der Künste in Westberlin gemeinsam mit den sog. „Jungen Wilden“ um Reiner Fetting, Helmut Middendorf und “Salomé”.  Mit ihrer Teilnahme an der documenta 7 in Kassel im Jahre 1982 gelingt Elvira Bach der internationale Durchbruch.

Ihre meist großformatigen Bilder, die durch einen zupackenden Malgestus und eine intensive Farbigkeit geprägt sind, besitzen einen einzigartigen Wiedererkennungswert und  ziehen den Betrachter bis heute magisch an.

Im Zentrum ihrer impulsiven Malerei steht das Thema Frau. Ihre  Frauenbildnisse spiegeln die unterschiedlichen Facetten ihres Lebens wider. Die Ähnlichkeit der Bilder mit ihrer eigenen Person ist dabei unverkennbar. Ihre Werke verkörpern den unbändigen Lebenswillen der Künstlerin und reflektieren gleichzeitig alle Ebenen des Menschseins von Leidenschaft und Glück, über Leid, Trauer zu Angst und Einsamkeit.

Die Künstlerin glaubt daran, dass der Mensch − gleich ob Frau oder Mann − mit seinem Glauben, seiner Liebe und Hoffnung immerfort das Maß aller Dinge sein wird: Elvira Bachs Werk bleibt damit auch in Zukunft aktuell.

Werner Pawlok

Fotografien

01.09.2012 – 27.01.2013

Ein fotografisches Gesamtwerk von Weltrang zu Gast in Riegel: In einer erstmals gezeigten, umfangreichen Werkschau präsentierte die kunsthalle messmer  den Stuttgarter Fotografen Werner Pawlok (geb. 1953). Der international ausgezeichnete Fotograf, der u.a. vom Art Directors Club New York geehrt wurde und den Kodak International Grammy Award für die beste Fotokampagne weltweit erhielt, begeisterte mit einem Querschnitt aus mehr als drei Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.

Dawning VIII

3. Internationaler André-Evard-Preis
für konkret-konstruktive Kunst

27.07.2013 – 27.10.2013

Die kunsthalle messmer präsentierte mit dem Internationalen André Evard-Preis bereits zum dritten Mal eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen für konkret-konstruktive Kunst. Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis wird alle 3 Jahre ausgeschrieben und trägt den Namen des Schweizer Künstlers André Evard (1876-1972), einem der Vordenker der konkret-konstruktiven Malerei.

Preisträger 2013 wurde der japanische KünstlerTatsushi Kawanabe. Am 27.10.2013 erfolgte die feierlichePreisvergabein Anwesenheit des Künstlers und seines Professors Diet Sayler von der Kunstakademie Nürnberg.

Schille-2013-10-27_14022

Tastsuhis Kawanabe: Preisträger des 3. Internationalen André Evard Preis

700 Künstler und Künstlerinnen aus 35 Ländern beteiligten sich an der Ausschreibung zum 3. Internationalen Evard-Preis. 88 Künstlerpositionen wurden schließlich ausgewählt und in einer Gruppenausstellung präsentiert.

Eine renommierte Fachjury entscheidet jeweils über den Sieger des Preises. Die Jury von 2013 setzte sich zusammen aus der Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter, Ewald Karl Schrade, Galerist und Initiator der Art Karlsruhe und dem Mathematiker und Kurator Prof. Dietmar Guderian.

Im Rahmen der Ausstellung wurde zudem wieder ein Publikumspreis vergeben, der an den Schweizer Künstler Peter Somm ging.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit biografischen Angaben und Statements der beteiligten Künstler.

Die KünstlerInnen des 3. Evard-Preises

Zur Eröffnungsrede von Dr. Antje Lechleiter

Pressestimmen zum 3. Evard-Preis

Video des Monats[:en]

Marc Chagall – Poesie & Traum

02.02.13 – 21.07.13

Poesie & Traum, so lautete das Motto der Ausstellung über Marc Chagall. Der in Witebsk (Weißrussland) geborene Künstler gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts und wird aufgrund seiner fantastischen, zum Teil auch surrealen Bildsprache häufig als „Maler-Poet“ bezeichnet. Die traumhaften und poetischen Bildwelten des Jahrhundertgenies begeistern bis heute Menschen auf der ganzen Welt.

Mit ihren zwölf offenen Räumen war die Kunsthalle prädestiniert, Chagalls unterschiedliche Lebens- und Werkzyklen in chronologischer und thematischer Reihung zu präsentieren. Eine Auswahl von ca. 120 Werken, in zwölf Themen untergliedert, offenbarte dabei die enorme Schaffenskraft des Künstlers.

Dank hochkarätiger Leihgaben bedeutender Museen und Sammlungen (u.a. Sammlung Rosengart, Sammlung Würth) konnten die schönsten Werke aus Zyklen wie Die Fabeln von La Fontaine (1926-1952), Daphnis und Chloé (1957-1961), Tausend und eine Nacht (1948), Die Odyssee (1974), Exodus (1966) und Zirkus (1967) gezeigt werden. Darüber hinaus waren Arbeiten zu Paris und zur Côte d´Azur zu sehen – beide Orte prägten den Künstler Zeit seines Lebens. Neben Ölgemälden und Gouachen präsentierte die Kunsthalle auch ausgewählte Arbeiten aus dem druckgrafischen Werk: handkolorierte Radierungen, Lithografien und seltene Monotypien.

Le Corbusier & André Evard

vom Jugendstil zur Moderne

Eine Ausstellung zum 125. Geburtstags von Le Corbusier
und dem 40. Todestag von André Evard

03.03.2012 – 26.08.2012

Mit dem berühmten Architekten, Designer und bildenden Künstler Le Corbusier (1887-1965) und André Evard (1876-1972), einem wichtigen Vertreter der Schweizer Avantgarde, präsentierte die kunsthalle messmer Leben und Werk zweier Avantgarde-Künstler aus der Schweiz.

Ausstellungsmotiv_Le Corbusier_ Evard

Die Entwicklung beider Künstlerpersönlichkeiten, deren gemeinsame Anfänge in der Kunstgewerbeschule in La Chaux-de-Fonds im Kreise des Hodler-Schülers Charles L´Eplattenier (1874-1946) liegen, reicht vom Jugendstil hin zur konstruktiven Moderne.

Die Ausstellung bildete mit Malerei, Fotografie und Grafik, Architektur und Design die Bandbreite der bildendenden wie der angewandten Kunst im 20. Jahrhundert ab und präsentierte den Besuchern eine spannende Gegenüberstellung zweier befreundeter Künstlerpersönlichkeiten, die in dieser Form erstmals gemeinsam museal gewürdigt wurden.

Die Ausstellung wurde durch Leihgaben internationaler Institutionen wie der Fondation Le Corbusier, Paris, dem Musée des Beaux Arts de La Chaux-de-Fonds und dem Vitra Design Museum, Weil am Rhein unterstützt und durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gefördert.

Zur Ausstellung erschien eine Katalogbroschüre.

Weitere vergangene Ausstellungen

Messmer & Friends – Einblicke in die Sammlung
29. Oktober 2011 – 25. Februar 2012

Wasser Fantasie und Wirklichkeit – Facetten eines Elements
2. Juli 2011 – 23. Oktober 2011

Kinetik Kunst in Bewegung – Von Tinguely über Soto zu Vasarely
26. Februar 2011 – 26. Juni 2011

Gerd Grimmzum 100. Geburtstag: Mode, Mädchen, Metropolen
13. November 2010 – 20. Februar 2011

Salvador Dalí Graphiken aus der Sammlung Pierre Argillet
5. Juni 2010 – 10. Oktober 2010

Die TOP 80 | 2. Internationaler Evard-Preis 2010
International, hochkarätig, konkret-konstruktiv

6. März 2010 bis 20. Mai 2010
600 Künstler aus 33 verschiedenen Nationen nahmen am 2. Int. André Evard-Preis fand im Jahr 2010 teil und reichten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik und Plastik ein.  Im Zuge mehrerer Auswahlverfahren wurden schließlich 80 hochkarätige Künstler für den Preis nominiert und im Rahmen einer Gruppenausstellung präsentiert.
Die während der Ausstellungslaufzeit tagende Fach-Jury bestand aus Frau Karola Kraus (vormals Leiterin der Staatl. Kunsthalle Baden-Baden), Frau Dr. Christina Schroeter-Herrel (Kunsthistorikerin, Deutsche Bank AG) und Prof. Gerhard Frömel (Bildender Künstler und Dozent an der Kunstuniversität Linz). Preisträger des Zweiten Internationalen André-Evard-Kunstpreises wurden die in Österreich lebende Künstlerin Inge Dick (geb. 1941) sowie der in Stuttgart lebende Künstler Wolfram Ullrich (1961). Die Preisvergabe fand im Mai 2010 unter Mitwirkung des Freiburger Regierungspräsidenten Julian Würtenberger und der Laudatorin Dr. Christina Schroeter-Herrel Konservatorin der Kunstsammlung Deutsche Bank AG statt. Im Rahmen des Zweiten Internationalen André-Evard-Kunstpreises wurde zudem ein Publikumspreis vergeben. Gewinner des Publikumspreises wurde der Schweizer Künstler Peter Somm.

Victor Vasarely 50 Jahre konstruktive Kunst in Paris
17. Oktober 2009 bis 21. Februar 2010

Hommage an André Evard
9. Juni 2009 bis 27. September 2009