5. internationaler André Evard Preis

für konkret-konstruktive Kunst

03. November 2018 – 17. Februar 2019

Bereits zum 5. Mal vergibt die kunsthalle messmer einen der weltweit wichtigsten Kunstpreise im Bereich der konkret-konstruktiven Kunst. 

Für den diesjährigen Preis haben sich über 600 Künstler aus 45 verschiedenen Ländern beworben, womit die Ausstellung wieder international breit aufgestellt ist. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird unter den Künstlern der drei überzeugendsten Werke der Ausstellung aufgeteilt, außerdem wird es einen Publikumspreis geben. 

Es werden 101 ausgewählte Arbeiten auf internationalem Niveau präsentiert, wobei diese eine Zusammenfassung der spannendsten Facetten der geometrisch-abstrakten Gegenwartskunst bietet. In Medien aller Art gewähren die Exponate einen tiefen Einblick in das aktuelle und internationale Schaffen der konkret-konstruktiven Szene. Die Ausstellung zeigt dabei, wie unterschiedlich und individuell sich die Künstler mit derselben Kunstrichtung auseinandersetzen.

 

André Evard, La pyramide, Komposition aus Flasche, Glas und Serviette, 1924, Öl auf Hartfaserplatte, 35 x 26,5 cm.

DIE NOMINIERTEN 2018 SIND:

Agrawal, Franziska (D); Benedek, Barna (HUN); Bertelmann, Klaus (D); Bom, Michael (ZAF/NL); Bruckert, Jean-Luc (F); Brüger, Martin (D); Bugmann, Sabina (CH); Caland, Natacha (F); Coppio, Adriana (BRA); Czech, Rainer Joshua (D); Daughter, Fidels (D); Daum, Gerhard (D); De Kok, Marko (NL); Deutschmann, Barbara (D); Diehl, Edgar (D); Dizlek, Selçuk (D); Dorsch, Werner (D);  Ferrante, Mariano (ARG); Figueiredo, Fernanda (BRA); Flepp, Afra (CH); Friebe, Barbara (D); Früh, Bernhard (D); Funder, Detlef (D); Gantner, Ueli (CH); Gatermann, Fabian (D); Gerlach, Alexander (D); Grimm, Christiane (D); Grohs, Paul (D); Guske, Antje (D); Habermacher, René (CH); Hagemann Dagmar (D); Hagenmaier, Esther (D);  Hartmans, Suzanne (NL); Haufe, Thomas (D); Helmer, Roland (D); Heyers, Michael M. (D); Hoch, Robert (D); Hoffmann, Gisela (D); Hornef, Ingrid (D); Hotter, Gerhard (D); Humair, Roland (CH); Jansen Heijtmajer, Rity (NL); Janetzek, Justyna (PL/D); Jansen, Gerd (D); Käppeli-Von Bülow, Karin (CH/D); Kaiser, Joachim, Dr. (D); Kazmaier, Ulrike (D); Knoop, Edgar (A/D); Konstantinopoulou, Vasiliki (GRC); Klopfleisch, Jan (D); Küçükköroğlu, Erdem K. (TUR); Kovacic, Vesna (SVN/D); Lobisch, Mechthild (D); Maat, Monica (NL); Makinde, Jaime (CUB/D); Malatsion (F/D); Marra, Antonio (ITA); Marx, Leni (D); Mattern, Michael (D); Meyer, Friedhard (D); Millotte, Pierre (F); Mori, Mitsouko (JP/FR); Mitterer, Gabi (A); Nikolic, Darko C. (D); Nowack, Peter (D); Ogawa, Fumiari (JP/D); OPAL (D); Otterbach, Axel F. (D); Otto, Laszlo (HUN/D); Pletschen, Gisela (D); Rebetez, Boris (CH); Reitsperger, Otto (A); Richter, Dirk (D); Riesterer, OMI (D); Rohlfing, Rita (D); Roth, Karin (D); Rudolph, Christian (D); Scharein, Günter (D); Schmidt, Jan-Ulrich (JANUS) (D); Schöpper, Ursa (D); Schori, Angelika (CH); Scholz, Ursel Walburga (D); Schramm, Wilhelm (D); Seidt, Rüdiger (D); Seipelt, Olivia (D); Sieber, René Daniel (D); Siebers, Stephan (D); Siemens, Uwe (D); Somm, Peter (CH); Sterk, Geerten (NL); Taubert, Antje (D); Tervoort, Julia (D); Tinti, Volker (D); Tödter, Petra (D); Viot, Jean Pierre (F); Von Jan, Ina (D); Wagner, Michael (D); Wesseling, Annette (D); Wildförster, Dagmar (D); Willigerodt, Elgin (D)

Eine renommierte Fachjury wird den Sieger des hochdotierten Preises auswählen. Diese setzt sich zusammen aus der Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter aus Waldenbuch, Sabine Schaschl, Direktorin und leitende Kuratorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich sowie Ewald Karl Schrade, dem Galeristen und Initiator der Art Karlsruhe.

Gewidmet ist der Kunstpreis André Evard (1876–1972), der als Wegbereiter der Schweizer Moderne gilt und sich zu Lebzeiten nicht nur der figurativen, sondern vor allem der abstrakt-geometrischen Malerei gewidmet hat. Die Bedeutung André Evards nimmt in Fachkreisen stetig zu. So war Henry Drake, ein amerikanischer Kunstsammler, überzeugt davon, dass Evard seiner Zeit um Jahre voraus war.
Die Bezeichnung konstruktiv, abgeleitet vom Konstruktivismus von Wladimir Tatlins Reliefkonstruktionen und den suprematistischen Werken Kasimir Malewitschs (1914), bezeichnet eine bis dahin abstrakt genannte, ungegenständliche Malerei und Plastik. Linie, Fläche und Farbe werden frei voneinander eingesetzt. Konkret hingegen, bezeichnet die Arbeitsweise eines Künstlers, der sein Werk nach einem vorab festgelegten, z. B. geometrisch-mathematischen Konzept ausführt und somit der spontanen gestalterischen Handlung bewusst Grenzen setzt. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht „abstrakt“, da sie nichts in der materiellen Realität Vorhandenes abstrahiert, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert, keine symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist. Der Begriff Konkrete Kunst wurde 1924 von Theo van Doesburg eingeführt und 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe „Art concret“ programmatisch festgelegt.

Besucher Informationen
Öffnungszeiten Di – So, 10 – 17 Uhr
Eintritt 12,50 €, Ermäßigt 10.50€ | Freier Eintritt mit Museumspass
Führungen Sonntags 14:30 uhr – 5 € zzgl. Eintritt /
Zweiter Mittwoch im Monat 17:00 Uhr – kostenfrei im Rahmen des Eintritts /
Privatgruppen nach Voranmeldung ab 90 € zzgl. Eintritt

November 2018
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[:de]Dalí
Der Zauber des Genies[:]

[:de]

02.06.2018 – 28.10.2018

Salvador Dalí, Saturnische Giraffe, 1974, Kaltnadelradierung auf Farblithographie mit Prägung ©messmer foundation

Salvador Dalí (1904–1989) ist unbestritten einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bis heute noch begeistert der Spanier mit seinen surrealistischen, fantasiereichen und oft rätselhaften Werken und wird schon zu Lebzeiten als Genie verehrt. Die kunsthalle messmer widmet dem Künstler eine große, herausragend kuratierten Ausstellung mit 150 hochkarätigen, in dieser Region noch nie zuvor gezeigten Werken.

Zu sehen sind zahlreiche typische Motive von Dalí in anmutig, farbig gestalteten Holzschnitten, fotorealistischen Darstellungen im Stile alter Meister oder gar in surrealistischen Naturstudien, die nicht nur Dalís Belesenheit, sondern vor allem sein herausragendes malerisches und zeichnerisches Talent aufzeigen. Auch vor unterschiedlichen Materialien hat sich der Künstler nicht gescheut, so entstanden Skulpturen aus Bronze, Messing und Plexiglas, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind.

Dalí ist nicht nur ein Ausnahmekünstler, auch die Geschichten und Legenden um seine Person machen ihn besonders. Bereits als Vierzehnjähriger macht Dalí mit seiner ersten Einzelausstellung einige wichtige Kunstkritiker auf sich aufmerksam. Die königliche Kunstakademie verlässt er jedoch 1924 ohne Examen, da er die Lehrer nicht für kompetent genug hält, seine Werke zu bewerten. Im Jahre 1929 findet Dalí schließlich seinen persönlichen Stil; die Welt des Unbewussten, die in Träumen erscheint. Seither bilden schmelzende Uhren, Krücken und brennende Giraffen die Erkennungsmerkmale in seiner Malerei und werden zu Wahrzeichen der Surrealisten.

Die Ausstellung bietet einen guten Einblick in das umfangreiche grafische Werk sowie die ungewöhnlichen Skulpturen und gewährt damit gleichzeitig Einblick in Dalís Leben. Die Vielfältigkeit und hohe Qualität der Werke lädt die Besucher ein, den „Zauber des Genies“ zu entdecken. Zu der Ausstellung gibt es einen Katalog, der im Museumsshop erworben werden kann.

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[:de]Otmar Alt
Lebenswege[:]

[:de]

03.02.2018 – 27.05.2018

Malerei | Skulptur | Grafik

Otmar Alt, Der Rosenblum, 1967, Acryl auf Leinwand, 190 x 140 cm © Stiftung Otmar Alt

Als einer der bedeutendsten und vielseitigsten Künstler der Gegenwart begeistert Otmar Alt seit Jahrzehnten mit seiner farbenfrohen und fantasievollen Bildsprache. Die kunsthalle messmer präsentiert rund 120 Werke aus allen Schaffensperioden des deutschen Künstlers und gewährt damit einen exklusiven Einblick in das Gesamtwerk Otmar Alts.

Die Werke Alts rufen durch die besondere, oftmals „puzzleartige“ Gestaltung Neugier hervor und laden den Betrachter in eine Fantasiewelt ein, die er mit persönlichem Blick individuell entdecken und interpretieren soll. Dabei schafft meist der Titel der Bilder einen möglichen Zugang zu den Bildern und somit einen Interpretationsspielraum. 

In dieser Ausstellung begibt man sich auf die Spuren der Lebenswege Otmar Alts und wird dabei von der ausdrucksstarken Farbigkeit kraftvoller Motive überrascht.

Am Ostersamstag fand zum ersten Mal eine besondere Osterfamilienführung statt. Spielerisch wurde den kleinen Besuchern ab 5 Jahren die Kunst von Otmar Alt näher gebracht und aufgerufen, aktiv an der Kunst teilzunehmen. Neben Ausmalbildern konnten die Kleinen gemeinsam ihr eigenes Kunstwerk aus Puzzleteilen zusammen legen und am Ende ihre ganz eigene Interpretation des Entenfuchssalats und Puffertiers malen. 

Das Team der kunsthalle messmer bedankt sich bei den engagierten kleinen Besuchern und deren Eltern für die zahlreiche Teilnahme und das große Interesse!

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[:de]Ausschreibung des 5. Internationalen André Evard-Preises der kunsthalle messmer[:en]Announcement of[:fr]Appel à candidature[:]

[:de]

Bereits zum fünften Mal schreibt die kunsthalle messmer den André Evard-Preis für konkret-konstruktive Kunst aus. Dieser Preis ist dem Schweizer Künstler André Evard (1876–1972) gewidmet.
Ab 1913 beschäftigte Evard sich in seiner Malerei mit geometrischen Abstraktionen. Er ist damit einer der ersten nicht figurativ arbeitenden Künstlern und zählt zu den Vorreitern der Schweizer konstruktiv-geometrischen Malerei.

André Evard – La pyramide; 1924; Komposition aus Flasche, Gläser und Servietten; Öl auf Hartfaserplatte

Der André-Evard-Preis richtet sich an zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich ebenfalls der konstruktiv-konkreten Kunst verpflichtet haben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000,- € dotiert und wird folgendermaßen aufgeteilt:

                                                                    1. Platz:                5.000,-€
                                                                    2. Platz:                3.000,-€
                                                                    3. Platz:                2.000,-€

                                                                    Publikumspreis:   1.000,-€

Die Preisvergabe erfolgt in zwei Stufen:

Stufe 1: Vorauswahl von 80–90 Werken, die in einer Ausstellung vom 3. November 2018
(Vernissage am 2. Nov.) bis zum 18. Februar 2019
 in der kunsthalle messmer zu sehen sein werden.

Stufe 2:  Auswahl der PreisträgerInnen durch eine Fach-Jury.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Jeder Künstler kann ein Werk einreichen. Zugelassen werden Kunstwerke, die nach dem 1. Januar 2015 entstanden sind. Die zweidimensionalen Werke dürfen nicht größer als 140 x 140 x 15 cm sein. Dreidimensionale Werke (z. B. Skulpturen) dürfen eine Höhe von 250 cm und ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten. Die eingereichten Werke müssen für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung stehen.

Die Vorauswahl erfolgt über die Sichtung des digitalen Materials per Email an info@kunsthallemessmer.de

Die Email muss folgende Inhalte haben:

  • Angaben zum Werk in folgender Reihenfolge:
    Name des Künstlers, Titel, Datierung, Technik/Material, Format, ggf. Ausstellungsnachweis
  • Lebenslauf mit Foto
  • Bis zu drei farbige Fotografien des Objektes als jpg-Datei (jeweils in 300 dpi und 72 dpi

TERMINE

Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2018. Spätere Einreichungen können nicht berücksichtigt werden. Die Vorauswahl findet bis zum 30. September 2018 statt. Die nominierten Künstler werden auf der Homepage der kunsthalle messmer bekannt gegeben und persönlich informiert. Die Anlieferung der Werke soll bis zum 20. Oktober 2018 erfolgen.

Transport: Die Kosten der Anlieferung und Rücktransporte gehen zu Lasten der Ausstellungsteilnehmer.

Versicherung: Die Ausstellungsteilnehmer tragen die Versicherung ihrer Werke während der Anlieferung und des Rücktransportes. Während der Ausstellung in der Kunsthalle übernimmt die kunsthalle messmer die Versicherung.

Der Rechtsweg für Ausschreibung und Preisvergabe ist ausgeschlossen.

Über Ihre Bewerbung freuen wir uns sehr.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung!

Kontaktperson: Katharina Sagel, M.A. | +49 (0) 7642 920 1620 | info@kunsthallemessmer.de

Änderungen vorbehalten.

Januar 2018
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[:en]

 the 5th International André Evard-Art Award by kunsthalle messmer

For the fith time the kunsthalle messmer offers an art award. The prize is dedicated to the Swiss painter André Evard (1876–1972) whose passion was constructive/concrete painting. Geometric abstraction was subject of his work since 1913. Therefore, he is one of the first non-figurative artists and a pioneer of Swiss constructive/concrete painting.

André Evard – La pyramide; 1924; Composition of bottle, glas and napkin; oil on hardboard

 Endowed with 10.000,- €, the prize will be shared among four winners and is addressed to artists who committed themselves to the constructive/concrete art

                                                                      1st  winner:                5.000,-€
                                                                      2nd winner:               3.000,-€
                                                                      3rd winner:                2.000,-€
                                                                      Audience Award:   1.000,-€

Candidates will be selected in a two-step procedure as follows:

Step1: Pre-selection of 80–90 works for the planned exhibition from November 3rd, 2018 (Opening: November 2nd) to February 18th, 2019.

Step2:  The winner will be chosen by a jury of high-ranking members.

PARTICIPATION CONDITIONS

Every artist can submit only one work. Admitted are paintings and objects realized after January 1st, 2015. The paintings may not be larger than 140 x 140 x 15 cm. Sculptures and objects may not be higher than
250 cm and may not weight more than 50 kg.

After the digital material has been sent to info@kunsthallemessmer.de pre-selection will be done.
Please include the following details in your email concerning artist and work:

  • name of artist, title of work, year of origin, technique, size, if possible exhibition list
  • Curriculum vitae (photography included)
  • Up to three digital photos (.JPEG) of the artwork (each in 300 dpi and 72 dpi)

DEADLINES

Please submit your application until July 30st, 2018. (Later submissions will not be considered.)
The pre-selection will take place before September 30th, 2018.
The names of the nominated artists will be listed on our website and the artists will be informed. The delivery of the artworks will take place until October 20th, 2018.

Transportation: Costs for delivery and return will be on the account of the artist.

Insurance: The nominated artist will also bear the insurance during the transport. The kunsthalle messmer covers the insurance during the exhibition period.

Any recourse to courts of law is excluded.

We are looking forward to your application. For further inquiries, please do not hesitate to contact us.

Contact: Katharina Sagel, M.A. | +49 (0) 7642 920 1620 | info@kunsthallemessmer.de

Subject to change.

January 2018
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[:fr]

 pour le cinquième prix international d’art d‘André Evard par kunsthalle messmer

Pour la cinquième fois kunsthalle messmer met au concours un prix d’art. Ce prix est dédié au peintre suisse André Evard (1876 – 1972) et sa passion pour la peinture constructive/concrète. Déjà en 1913 il a travaillé avec des abstractions géométriques. Il est l’un des premiers artistes non figuratifs et l’un des pionniers de la peinture constructive/concrète en Suisse.

André Evard – La pyramide; 1924; Composition de bouteille, verre serviette; huile sur panneau d’aggloméré

Le prix est doté de 10.000,- €. Il s’adresse aux artistes adeptes de l’art constructif/concret.

                                                                      1ère  place:         5.000,-€
                                                                      2ième place:       3.000,-€
                                                                      3ième place:       2.000,-€
                                                                      Prix du public:   1.000,-€

Le décernement du prix  se fait en deux parties:

La 1ère part: Présélection de 80 à 90 œuvres pour l’exposition du 3 novembre 2018 au 18 février 2019:.

La 2ième part: Choix du lauréat/de la lauréate par un jury professionnel de haut rang.

CONDITIONS DE PARTICIPATION

Chacun des artistes peut soumettre seulement une œuvre. On n’admet que des peintures et objets réalisés après le 1 janvier 2015. Dimension maximale de ces œuvres 140 x 140 x 15 cm. Dimension maximale de ces objets ou sculptures 250 cm (hauteur) et 50 kg.

La présélection se réalise à travers des images digitales adressées à info@kunsthallemessmer.de
Le courrier électronique doit indiquer les détails suivants:

  • Détails concernant l’œuvre:
    le nom d‘artiste, le titre, la date, la technique, le format, si possible la liste d’exposition
  • Curriculum vitae avec une photo
  • Maximale trois vues de l‘œuvre par fichier .JPEG (chaque 300 dpi et 72 dpi)

DATES LIMITES

Soumission de la candidature jusqu’au 30 juin 2018 (des soumissions plus tardives ne peuvent pas être prises en considération).
Présélection jusqu‘au 30 septembre 2018. L’artistes nominés seront publiés sur internet. Livraison des œuvres choisies pour l’exposition jusqu‘ au 20 octobre 2018..

Envoi des œuvres:
Les frais de transport et du retour sont à payer par l’artiste.

Assurance:
Les participants du concours paient l’assurance pendant le transport. Pendant l’exposition la kunsthalle messmer se charge de ces frais.

Pendant l’expPour l’appel d’offres et le décernement du prix la procédure légale est exclue.

Nous nous réjouissons de votre participation. Ne hésitez pas à nous contacter si vous avez des questions!.

Contact: Katharina Sagel, M.A. | +49 (0) 7642 920 1620 | info@kunsthallemessmer.de

Subject to change.

Mars 2018
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[:de]Licht und Bewegung[:]

[:de]

18.11.2017 – 28.01.2018

Ich sehe was, das du nicht siehst! Oder doch?

Wie trügerisch die eigene Wahrnehmung sein kann, zeigt sich in der neuen Ausstellung „Licht und Bewegung“ der kunsthalle messmer. Hier dreht sich alles um leuchtende Farben, optische Täuschungen und kinetische Kunst.

Der Besucher ist in dieser Ausstellung mehr als nur Betrachter der Kunst. Er tritt in Interaktion mit den Werken und wird so in die Ausstellung miteinbezogen. Kunst erleben ist hier Programm!

Künstler wie Victor Vasarély, Hans Kotter, Regine Schumann, Carlos Cruz Diez, Siegfried Kreitner, Kammerer-Luka, Adriano Piu, Ludwig Wilding und viele weitere fordern den Besucher zur intensiven Wahrnehmung auf, zeigen deren Grenzen und übersteigen sie.

Victor Vasarély (*1906, Pécs  †1997, Paris) ist ein französischer Maler ungarischer Abstammung. Zunächst widmete sich Vasarély konstruktiven, geometrischen Formen, bevor er sich der kinetischen Kunst zuwandte. Später war er Mitbegründer der Stilrichtung Op-Art, die sich vor allem mit optischen Effekten, wie den Anschein von Bewegung oder Flimmern und optischen Täuschungen auseinandersetzt.

Carlos Cruz Diez (*1923, Caracas) kommt aus Venezuela, lebt in Paris und präsentiert seine Kunstwerke in der ganzen Welt. Er ist ein Protagonist der kinetischen und optischen Kunst, der sich als einer der wichtigsten Akteure und Denker des 20. Jahrhundert im Bereich der Farben etabliert hat. In seinen visuellen Werken experimentiert er mit der Wahrnehmung von Farbe als autonome Wirklichkeit.

Regine Schumann (*1961, Goslar), ebenfalls eine deutsche Malerin und Lichtkünstlerin, fokussiert sich in ihren Arbeiten auf fluoreszierende Materialien, die ihre Wirkung bei Schwarzlicht entfalten. Die zugeführte Lichtenergie resultiert dabei immer in anderen Wirkungen des Lichtes und der Farben. Ihre Farbkörper setzt Schumann gemäß der Farbenlehre Goethes zusammen, die versucht, Farbe in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Ihr Ziel: „Raumtemperaturen“ schaffen.

Der deutsche Künstler Hans Kotter (*1966, Mühldorf am Inn) arbeitet im Bereich der Fotografie, Konzept- und Objektkunst. Zu seinen Werken zählen auch minimalistische Lichtinstallationen in intensiv leuchtenden Farben, wie sie auch in der Ausstellung zu sehen sein werden. Im Zentrum seiner Arbeit steht dabei das Verhältnis von Licht, Farbe und Raum.

Aus Italien stammt ein weiterer wichtiger Vertreter der kinetischen Kunst, der Maler und Bildhauer Adriano Piu (*1954, Friaul). Er widmete sich schon in seiner Jugend der Malerei und fand schnell den Gefallen an der Arbeit an Metallskulpturen. Die Kombination zwischen Malerei und Bildhauerei zeigt sich in der Ausstellung in der kunsthalle messmer. Hier zeigt Adriano Piu seine Serie INTERLOCUTORY MOVEMENT mit verschiebbaren Holzelementen. Er bietet damit eine spannende Varianz an dargestellten Motiven und ermöglicht eine Interaktion des Betrachters mit der Kunst.

Auch bei den zahlreichen weiteren Kunstwerken, die unter anderem aus der Sammlung Messmer selbst stammen, stehen die Konzepte von Licht, Bewegung, Farbe und Raum im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die ausgestellten Werke bieten viel Abwechslung und interessante Wahrnehmungsmöglichkeiten von Kunst ganz allgemein und vom eigenen Sehen. Dabei werden nicht nur optisch viele neue Perspektiven eröffnet.

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[:de]4. Internationaler André Evard-Preis: Die nominierten Künstler[:]

[:de]

ABERER, ILSE (DE)
ALBISSER, PAUL (CH)
ARÓSTEGUI, ROSARIO (ARG)
BACHMAYER, JENS (DE)
BACHMEIER, WALDERMAR (DE)
BAMERT, DANIEL (CH)
BARTHOLDT, REGINE (DE)
BARTNIG, HORST (DE)
BEHL, ULRICH (DE)
BENEDECK, BARNA (HUN)
BLECKMANN, GUNDULA (DE)
BÖHM, Miriam (DE)
BRANDSTETTER-HISS,GETTI (CH)
BRIELS, HELENE (NL)
BROCKMANN, ULRIKE (DE)
BUGAUD, Michel (FR)
CALAND, NATACHA (FR)
CHAPUIS, DOMINIQUE (FR)
DAETWYLER, SUZANNE (CH)
DIEHL, EDGAR (DE)
DORSCH, WERNER (DE)
EHRENHOFER, STEPHAN (CH)
ERNST, RITA (CH)
FLAKE, MONIKA (DE)
FLEPP, AFRA (CH)
FRIJNS, Tijl Orlandno (NL)
GANTNER, UELI (CH)
GINTER, Hans (DE)
GLASS, Ingo (RO)
GRIMM, CHRISTIANE (DE)
HANKEL, PETER (DE)
HÄRTL, Rudolf (DE)
HOFFMANN, GISELA (DE)
HOTTER, GERHARD (DE)
HULÍK, Viktor (SVK)
JÁSZBERÉNYI, ANRÀS (HUN)
JÁSZBERÉNYI-SZENDOFI, EVA (HUN)
JOAO, MARÍA ESTER (ARG)
JUNGHANNS, CHRISTIAN (DE)
JUSZCZYK, JAMES (USA)
KAISER, Dr. JOACHIM (DE)
KÄPPELI-VON-BÜLOW, KARIN (CH)
KIPFMÜLLER, KLAUS (DE)
KÖNGETER, UTE (DE)
KÖNIG, ULF (DE)
KOTULLA, Andreas (DE)
KOVACIC, Vesna (SL)
KUPFER, JAKOB (DE)
LAMPERT, HUBERT (DE)
LICINI, BERNHARD (CH)
LOBISCH, MECHTHILD (DE)
MALIN, BERNHARD (DE)
MARRA, ANTONIO (IT)
MARTEN, DORIS (DE)
MATSUMOTO, RURI (JPN)
MILLOTTE, PIERRE (DE)
MITTERER, GABI (AU)
MOLITOR&KUZMIN (DE/UKR)
MOSSBRUGGER, Eva (DE)
MORI, MITSUKO (JPN)
MUNOZ, MARIA (CHL)
NAVROT, KNUT (FR)
NEUMANN, HANS-CHRISTIAN (DE)
NOWACK, PETER (DE)
OGAWA, Fumiari (JPN)
OGRODNICZEK, EMANUEL (DE)
OTTERBACH, AXEL (DE)
PAMULA, JAN (PL)
PERTUSOT, AURÉLIE (FR)
PREISLER, RÜDIGER (CHL)
REITSPERGER, OTTO (AU)
RIECKMANN, BETTY (USA)
ROHLFS, AXEL (DE)
RÖHM, VERA (DE)
ROOS, HANS (NL)
ROSENBOOM, SIBYLLE M. (DE)
SANDFORT, BERNHARD (DE)
SCHLEMME, FRIEDRICH-DANIEL (DE)
SCHMIDT-OSTERKAMP, Tanja (DE)
SCHNEEBELI, ROLF (CH)
SCHOPPEL, PETER (DE)
SCHORCHT, Michael (DE)
SCHRAMM, WILHELM (AU)
SCHWAB, MATTHIAS (DE)
SEGAWA, Go (JPN)
SEIDT, Rüdiger (DE)
SHAPIRO-OBERMAIR, EKATERINA (RU)
SIEBER, RENÉ D. (DE)
SOMM, PETER (DE)
SPERLING, BODO (DE)
STEEGMAIER, HARTMUT (DE)
STILLER, MAX (DE)
STRADA, GIOVANNA (IT)
TABARY, Francis (FR)
TANGERMANN, FRANK (DE)
TEUFEN, DOMINIQUE (CH)
TINTI, VOLKER (DE)
VACHER, PHILIPPE (FR)
VIOT, JEAN-PIERRE (FR)
WACKERNAGEL, PETER (DE)
WAGNER, MICHAEL (DE)
WILDFÖRSTER, DAGMAR (DE)
WILLING, Martin (DE)
WINKLER, GUIDO (NL)
WÖLLMER, REINHARD (DE)
YIM, So-Ah (KR)
ZALAVÁRI, Joseph (HUN)
ZIELINSKI, TEZÈT THOMAS (PL)
ZINNER, BIRGIT (AU)

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[:de]Picasso und die Frauen[:]

[:de]

24.06.2017 – 12.11.2017

Anlässlich des Jubiläums ihrer 25. Ausstellung widmet sich die kunsthalle messmer dem Leben und Werk eines der bedeutendsten Künstler der Moderne: Pablo Picasso.

1881 im spanischen Málaga geboren, entwickelte sich Picasso bis zu seinem Tod im Jahre 1973 zum produktivsten und reichsten Künstler seiner Zeit. Sein ausdrucksstarkes und vielfältiges Werk umfasst über 50.000 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Plastiken und Keramiken. Mit Georges Braque gilt er als der Begründer des Kubismus.

Die Ausstellung beleuchtet insbesondere die Darstellungen der Frauen im Leben des großen Malers, die als Musen und unerschöpfliche Quellen der Inspiration sein Leben und Wirken gleichermaßen beeinflusst und bereichert haben.

Einige der Frauen in Picassos Leben waren selbst künstlerisch tätig und von beachtlichem Talent. Sie profitierten von der Nähe zu diesem künstlerischen Genie, standen allerdings stets auch in seinem Schatten, aus dem sie sich nur schwer oder gar nicht lösen konnten. So zeigen viele Werke seiner Lebensgefährtinnen den mehr oder weniger deutlichen Einfluss Picassos.

Wie ein roter Faden ziehen sich die Darstellungen der Ehefrauen und Geliebten im Leben des Malers durch sein künstlerisches Werk hindurch. Die stilistische Entwicklung seiner Malerei sowie die sich wandelnde Beziehung zu seinen Frauen spiegelt die Ausstellung in der kunsthalle messmer eindrücklich wieder. Sie umfasst mehr als 100 Arbeiten Picassos aus bedeutenden Privatsammlungen und vermittelt in einzigartiger Weise, über das künstlerische Schaffen des Malers hinaus, nie dagewesene Einblicke in die Werke der Frauen um Picasso. Neben eigenhändigen Gemälden von Françoise Gilot werden auch Zeichnungen von Dora Maar sowie Arbeiten von Sylvette David gezeigt, die dem Maler ebenfalls zahlreiche Male Modell stand und heute selbst eine bekannte Künstlerin ist.

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[:de]Die zwei großen Musen treffen sich zum ersten Mal in der Kunsthalle Messmer[:en]Vernissage Picasso[:]

[:de]

27.06.2017

Am Freitag, den 23. Juni 2017, fand in der kunsthalle messmer eine wunderbare Vernissage zur Jubiläumsausstellung „Picasso und die Frauen“ statt. Nach der herzlichen Begrüßung durch Jürgen A. Messmer und beeindruckenden einleitenden Worten von Dr. Friedhelm Häring, wurde die Schau mit großer Neugier betrachtet. Bei der Veranstaltung waren außerdem wichtige Zeitzeuginnen Picassos, wie Dr. Angela Rosengart und Sylvette David, vor Ort, signierten ihre Bücher und standen für spannende Gespräche zur Verfügung.

Die Ausstellung beleuchtet insbesondere die Darstellungen der Frauen im Leben des großen Malers, die als Musen und unerschöpfliche Quellen der Inspiration sein Leben und Wirken gleichermaßen beeinflusst und bereichert haben. Sie umfasst mehr als 130 Arbeiten aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen und vermittelt in einzigartiger Weise, über das künstlerische Schaffen des Malers hinaus, nie dagewesene Einblicke in die Werke der Frauen um Picasso.

[:en]On Friday, 23rd of June 2017, we had the vernissage for our exhibition „Picasso and his women“. After warm greetings from Jürgen A. Messmer to all the invited guests, Dr. Friedhelm Häring made a speech about Pablo Picassos life and works. and everyone was eager to see the works in the kunsthalle messmer. Two Muses of the great artist – Dr. Angela Rosengart and Sylvette David – were invited especially for this occasion and signed books or conversed with the guests. 

The exhibition focuses on the women in Pablo Picassos life, how he depicted them in his art and how they influenced him and his style. More than 130 works from private collectors or famous muesums give an unique impression beyond the art of Picasso and give the visitor insight into the works of the woman in Picassos life one has never seen before.

„Picasso und die Frauen“ – you can see this exhibition until the 12th of November!

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[:de]Christo und Jeanne-Claude
„Objekte – Zeichnungen – Collagen“[:en]Christo und Jeanne-Claude[:]

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28.01.2017 – 18.06.2017

Die Ausstellung in der kunsthalle messmer präsentiert anhand von rund 100 Exponaten – darunter Zeichnungen, Collagen, Objekte, Grafiken und Fotos – die künstlerische Entwicklung der Ausnahmekünstler hin zu technisch immer ausgefeilteren und anspruchsvolleren Werken. Sie zeigt alle wichtigen Schaffensperioden, veranschaulicht und dokumentiert die Arbeitsweise und spannt einen weiten Bogen – beginnend mit den frühen Arbeiten, über die weltbekannten Projekte wie die „Surrounded Islands“, der Pont Neuf, die „Umbrellas“ in Japan und Kalifornien, den verhüllten Reichstag in Berlin oder die „Gates“ in New York.

Christo und Jeanne-Claude – zwei Namen, die in unserem Gedächtnis sofort und untrennbar mit einem unverwechselbaren Werk verknüpft sind! Der weltbekannte amerikanische Künstler, 1935 in Gabrowo, Bulgarien, geboren, begeistert nach wie vor mit seinen spektakulären und mit enormem Aufwand betriebenen Kunstprojekten, in denen er mit viel Charme, Witz und scharfem analytischen Verstand stets aufs Neue wunderbar verrückte Ideen Wirklichkeit werden lässt. Die einmaligen und prägenden Kunsterlebnisse, meist unter freiem Himmel präsentiert, bleiben für Jahrzehnte im kollektiven Kunstgedächtnis einer ganzen Gesellschaft verankert.

Das Künstlerpaar finanziert seine Projekte selbst und lässt die Besucher kostenlos daran teilhaben. Die temporären Kunstwerke, nur wenige Tage oder Wochen zu bewundern, leben durch Zeichnungen, Fotos, Collagen und Editionen weiter und bleiben so auch über die Dauer des eigentlichen Projektes hinaus erhalten.

Zu Beginn seiner Karriere verschnürte Christo vor allem Alltagsgegenstände mit Schnur, Papier, Gewebe und Klebeband – seine kritische Antwort auf die von den Pop-Art-Künstlern propagierte ikonenhafte Überhöhung kommerzieller Waren und auf die zunehmend nach Perfektion strebende Verpackungsästhetik unserer Gesellschaft. Allerdings wäre es zu eindimensional, seine Werke auf reine Konsumkritik zu reduzieren. Vielmehr sind sie Experiment und Spiel mit der Ästhetik eines verhüllten Objektes, eines Bauwerkes oder den Teilen einer temporär den Blicken des Betrachters verborgenen Landschaft, die aber in ihren Umrissen stets erkennbar und damit Erinnerung ihrer selbst bleibt.

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„Objects – Drafts – Collagen“

Vom 28.01.2017 bis 18.06.2017

Die Ausstellung in der kunsthalle messmer präsentiert anhand von rund 100 Exponaten – darunter Zeichnungen, Collagen, Objekte, Grafiken und Fotos – die künstlerische Entwicklung der Ausnahmekünstler hin zu technisch immer ausgefeilteren und anspruchsvolleren Werken. Sie zeigt alle wichtigen Schaffensperioden, veranschaulicht und dokumentiert die Arbeitsweise und spannt einen weiten Bogen – beginnend mit den frühen Arbeiten, über die weltbekannten Projekte wie die „Surrounded Islands“, der Pont Neuf, die „Umbrellas“ in Japan und Kalifornien, den verhüllten Reichstag in Berlin oder die „Gates“ in New York.

Christo und Jeanne-Claude – zwei Namen, die in unserem Gedächtnis sofort und untrennbar mit einem unverwechselbaren Werk verknüpft sind! Der weltbekannte amerikanische Künstler, 1935 in Gabrowo, Bulgarien, geboren, begeistert nach wie vor mit seinen spektakulären und mit enormem Aufwand betriebenen Kunstprojekten, in denen er mit viel Charme, Witz und scharfem analytischen Verstand stets aufs Neue wunderbar verrückte Ideen Wirklichkeit werden lässt. Die einmaligen und prägenden Kunsterlebnisse, meist unter freiem Himmel präsentiert, bleiben für Jahrzehnte im kollektiven Kunstgedächtnis einer ganzen Gesellschaft verankert.

Das Künstlerpaar finanziert seine Projekte selbst und lässt die Besucher kostenlos daran teilhaben. Die temporären Kunstwerke, nur wenige Tage oder Wochen zu bewundern, leben durch Zeichnungen, Fotos, Collagen und Editionen weiter und bleiben so auch über die Dauer des eigentlichen Projektes hinaus erhalten.

Zu Beginn seiner Karriere verschnürte Christo vor allem Alltagsgegenstände mit Schnur, Papier, Gewebe und Klebeband – seine kritische Antwort auf die von den Pop-Art-Künstlern propagierte ikonenhafte Überhöhung kommerzieller Waren und auf die zunehmend nach Perfektion strebende Verpackungsästhetik unserer Gesellschaft. Allerdings wäre es zu eindimensional, seine Werke auf reine Konsumkritik zu reduzieren. Vielmehr sind sie Experiment und Spiel mit der Ästhetik eines verhüllten Objektes, eines Bauwerkes oder den Teilen einer temporär den Blicken des Betrachters verborgenen Landschaft, die aber in ihren Umrissen stets erkennbar und damit Erinnerung ihrer selbst bleibt.

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[:de]Riesenposter am EuroAirport[:en]Poster advertising Picasso![:]

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05.06.2017

Riesenposter am EuroAirport

Mit seinem neuen Riesenposter am Kontrollturm begrüsst der EuroAirport die Eröffnung der neuen Sonderausstellung Picasso und die Frauen, die vom 24. Juni bis 12. November 2017 in der kunsthalle messmer in Riegel am Kaiserstuhl stattfindet. Das 14 auf 7 Meter grosse Poster wurde am 1. Juni im Beisein von Jürgen A. Messmer, dem Stiftungsvorstand der messmer foundation und Vivienne Gaskell, der Leiterin für Kommunikation des EuroAirport, enthüllt. Wir freuen uns sehr über diese einzigartige Präsentationsmöglichkeit am EuroAirport. Damit verdeutlicht der Flughafen seine Rolle als strategisches Eingangstor zu den kulturellen Ereignissen der trinationalen Region, zu denen auch die kunsthalle messmer im benachbarten Südbaden gehört.

  Enthüllt durch Bergsteiger
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05.06.2017

Riesenposter am EuroAirport

The exhibition „Picasso and the Women“ in the kunsthalle messmer is advertised at the EuroAirport. A 14×7-meter poster at the control tower greets guests from all over the world and invites them to come and see the wonderful works from Picasso and the women in his life. 

  Enthüllt durch Bergsteiger
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