Veröffentlicht am

Gerhard Hotter

  • *1954 in Nürnberg (Deutschland)
  • lebt und arbeitet in Nürnberg (Deutschland) und Paris (Frankreich)


Gerhard Hotter, PYRAMIDS LIXI, 2021, Acryl auf Holz/MDF-Korpus, 40 x 40 x 3 cm
2.500 €

Die Auseinandersetzung mit dem logischen System von Zahlen führt zu visuellen Strukturen. Das Bildfeld wird rhythmisch gegliedert. Dadurch, dass ein mathematisches System Voraussetzung meiner Arbeiten ist, werden exakte Aussagen über die Struktur möglich. Es ist mir wichtig, dass der Aufbau nachvollziehbar ist – allerdings verlange ich vom Betrachter nicht, dass er die Arbeiten wieder dekodiert. In der Werkreihe PYRAMIDS wird der Betrachter in verschiedene Wahrnehmungsebenen geführt. Er kann einerseits illusionistische Erhebungen bzw. Vertiefungen erkennen, aber auch Zusammenschlüsse von bänderartigen Elementen, die vor einem Farbraum zu schweben scheinen – ganz abhängig von den rational aufgenommenen Zusammenhängen.