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Max Stiller

  • *1957 in Neuss (Deutschland)
  • lebt und arbeitet in Köln (Deutschland)


Max Stiller, Dynamische Komposition No. 2, 2020, Öl auf Steinmehlgemisch, 100 x 80 cm
9.700 €

Das zentrale Thema im Werk von Max Stiller ist die Verknüpfung von Räumen unter Anwendung geometrischer Bildsprachen. Es wird unter Zuhilfenahme eines sehr strengen Vokabulars ein eigener Bildsprachendialekt entwickelt. Er nennt ihn, ausgehend von der Systematik der Bild- und Raumzerlegung, Trigonometrischer Kubismus. Der ideologische Ansatz, gemeinhin der initiierende Gedanke für das Arbeitskonzept, umfasst die Erarbeitung einer Synthese zwischen Feiningers Prismaismus und Boccionis futuristischer Hypothese, dass Körper gleichsam in den Raum einfließen sollen. Die vorliegende Arbeit aus der Werkreihe Dynamische Kompositionen zeichnet sich aus durch das futuristische Element der Bewegungserzeugung durch Formwiederholung.