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Sonderschau der ART Karlsruhe 2016 

22.02.2016

Am Sonntag, den 21. Februar schloss die 13. ART Karlsruhe ihre Tore. Die messmer foundation war auf der Messe mit einem 200 qm großen Stand vertreten. Sie folgte einer Einladung der Messeleitung den Schweizer Künstler André Evard auf einer Sonderschau zu präsentieren. Sein Œuvre war für viele Besucher eine Überraschung, obwohl der Künstler zu Recht als erster Schweizer Konstruktivist und Wegbereiter der Schweizer Moderne gelten kann.

Die positiven Presseberichte führten dazu, dass der Messestand die ganzen Tage hindurch gut besucht wurde. Schätzungsweise 20.000 Gäste besichtigten den Stand. Die meisten von Ihnen bekamen persönlich Informationsflyer gereicht, sodass ca. 4.000 Flyer verteilt und rund 100 Kataloge verkauft werden konnten. Auch war diese Sonderschau ein wichtiger Teil der auf der Art Karlsruhe stattfindenden Kunstführungen, durch die täglich ca. 250 Teilnehmer den Stand besuchten.

Besondere Resonanz gab es für Evards Rosenserie. Diese stammt aus dem Jahr 1923/24 und zeigt in 6 Teilschritten wie ein Rosenstillleben von einer figurativen Darstellung zu einer vollkommenen Abstraktion wird.

Das messmer Team kann nur positiv über die vergangenen Tage berichten. So lieferte die Messe zahlreiche hochinteressante Kontakte zu Museen und weiteren potentiellen Ausstellern. Ein aufregendes und projektreiches Jahr liegt vor uns. Ein ausgezeichnetes Ergebnis für die Kunsthalle – und vor allem für André Evard!

André Evard, Selbstbildnis vor Krokussen, 1973

Wer ist André Evard (1876-1972)?
Bekannt wurde Evard  vor allem für seine sehr früh praktizierte konstruktive Kunst. Tatsächlich aber, verfügt sein Œuvre über eine außergewöhnliche und sehenswerte Vielfalt. Die Fülle und Komplexität seines Werkes, aber auch der wegweisende Beitrag innerhalb der Entwicklung der Schweizer Avantgarde, gilt es noch in vielerlei Hinsicht zu entdecken und zu erforschen. Die Bekanntheit des Künstlers nimmt in Fachkreisen nach und nach zu.

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